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HR-Software

Mitarbeiterbefragungen mit dem eNPS berechnen

Der eNPS ist wahrscheinlich eine der interessantesten Kennzahlen für die Personalabteilung. Es handelt sich um eine schnelle und unkomplizierte Methode zur Messung der Mitarbeiterbindung, legt mögliche Schwachstellen auf und führt zu echten Verbesserungen innerhalb von Unternehmen. 

 

Immerhin wissen wir alle, dass zufriedene Mitarbeiter auch bessere Leistungen bringen. Und in diesem Sinne wirkt sich der eNPS direkt auf die Geschäftsergebnisse aus.

 

 

Was ist der eNPS?

 

Mit dem eNPS, oder besser gesagt der Employee Net Promoter Score, können Unternehmen die Mitarbeiterbindung messen. Dazu stellen Personalmanager ihrer Belegschaft eine einfache Frage:

 

"Wie wahrscheinlich ist es auf einer Skala von null bis zehn, dass Du dieses Unternehmen einem Freund oder einer Freundin als Arbeitsort weiterempfehlen würdest?”

 

Anschließend können die Mitarbeiter entsprechend ihren Antworten in folgende Gruppen eingeteilt werden:

 

  • Befürworter: Mitarbeiter, die dem Unternehmen eine Bewertung von neun oder zehn gegeben haben und daher motiviert und zufrieden sind.
  • Neutrale: Mitarbeiter, die eine Note von sieben oder acht vergeben haben, also zufrieden sind, das Unternehmen aber nicht weiterempfehlen würden.
  • Kritiker: Alle, die weniger als sechs Punkte verteilen, sind unzufrieden und könnten das Unternehmen sogar diskreditieren.

 

Aus diesen Ergebnissen lässt sich dann eine Gesamtzahl ermitteln, die die Entwicklungstendenzen über einen bestimmten Zeitraum leicht nachvollziehen und messen lässt.

 

 

Unterschied zwischen eNPS und NPS

 

eNPS kommt von NPS, dem Net Promoter Score. Diese Metrik, die verwenden Unternehmen, um die Kundentreue zu messen. Fred Reichheld hat dieses Verfahren in den frühen 90er Jahren in der Harvard Business Review veröffentlicht. In diesem Artikel erläutert er seine Auffassung, dass das Stellen einer einzigen Frage die beste und wirksamste Methode zur Messung der Kundenzufriedenheit sei. Daraufhin testeten zahlreiche Unternehmen dieses Verfahren und fanden sie äußerst wertvoll.

 

Wenn dieses System also für die Messung der Kundenloyalität funktioniert, warum sollte es dann nicht auch für die Messung der Mitarbeiterloyalität funktionieren? Und so entstand der Employee Net Promoter Score. Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es gewisse Unterschiede zwischen dem einen und dem anderen System gibt.

 

Zunächst einmal ist unsere Fragestellung anders:

 

  • NPS: Wie wahrscheinlich ist es, dass Du [Name der Marke oder des Produkts] einem Freund oder Familienmitglied weiterempfehlen wirst?
  • eNPS: Wie wahrscheinlich ist es, dass Du dieses Unternehmen einem Freund oder einer Freundin als einen guten Arbeitsplatz empfehlen? 

Zweitens, und das ist am wichtigsten, zeigt der NPS den Vor- und Nachnamen sowie die Kontaktinformationen des Befragten an, während der eNPS immer anonym sein muss. Auf diese Weise soll die Identität der Befragten geschützt werden. Allerdings führt dies zu einer geringeren Rückverfolgbarkeit, da die Auswirkungen von Korrekturmaßnahmen für das Unternehmen schwieriger zu berechnen sind.

 

Ebenso ist die Durchführung des NPS viel umfangreicher als die des eNPS. Die meisten Arbeitsplatzumfragen enthalten alle möglichen Fragen, die in der Regel eher qualitativer als quantitativer Natur sind.

 

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Gründe für die Messung von eNPS-Daten

 

Motivierte Mitarbeiter sind gut für das Unternehmen. Sie sind produktiver, verbessern das Betriebsklima und bieten eine bessere Kundenerfahrung. Aus diesem Grund sollten Personalmanager wissen, ob sie zufrieden sind.

 

Unternehmen neigen dazu, langwierige Fragebögen zu erstellen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, und die es auch schwieriger machen, daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Der eNPS bietet eine hervorragende Grundlage für ein einfacheres und effizienteres Verständnis von Mitarbeiterbindung und -engagement. Zudem erlaubt er uns, Entwicklungen und Tendenzen zu beobachten.

 

 

eNPS Vorteile

 

Zwar ist der eNPS noch relativ unbekannt, bringt er dem Unternehmen enorme Vorteile und wertvolle Informationen.

 

Schnell messbar

 

Einer der Hauptvorteile des Employee Net Promoter Scores besteht in der einfachen und schnellen Berechnung. HR-Manager müssen keine Stunden damit verbringen, Fragebögen zu entwerfen und anschließend die Antworten zu analysieren. Es genügt eine einzige Frage, um herauszufinden, wie es den Mitarbeitern des Unternehmens geht.

 

Hohe Teilnahmequote

 

Wir alle haben das schon erlebt: Wir starrten auf lange, langweilige Fragebögen und gaben schließlich auf. Niemand mag das Gefühl, seine Zeit zu verschwenden.

 

Je mehr Fragen wir also stellen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass jemand teilnehmen will. Der eNPS zeichnet sich durch hervorragende Teilnahmequoten aus, ist er doch denkbar kurz und einfach gehalten, sodass praktisch niemand die Beantwortung verweigert.

 

Einfache Handhabung der Kennzahl

 

Beim eNPS handelt es sich um eine einzige Zahl, sodass es sich um eine sehr einfach zu verwendende Metrik handelt. Personalabteilungen sehen auf einem Blick, wie sich der eNPS im Laufe der Zeit entwickelt und verfolgen mögliche Änderungen auf verschiedene Maßnahmen. Abgesehen davon lässt die Verwendung einer einzigen Variablen wenig Spielraum für Fehler oder Unklarheiten.

 

Die meisten kennen den NPS

 

Der Net Promoter Score (NPS) ist derart bekannt, dass die meisten Menschen den eNPS mit einer kurzen Erklärung leicht verstehen würden (selbst diejenigen, die noch nie von einem der beiden gehört haben).

 

Kostengünstige Methode

 

Diese Vorgehensweise spart durch seine einfache Umsetzung Kosten, Zeit und Geld. Personaler versenden eine E-Mail und ein paar Erinnerungshilfen, um den eNPS zu messen. Darüber hinaus helfen spezielle HR-Softwares bei der Automatisierung von Prozessen.

 

 

Employee Net Promoter Score berechnen

 

Die Berechnung des eNPS-Scores ist kinderleicht. Beachte einfach die folgenden Schritte:  

 

  1. Zähle die Gesamtzahl der Antworten zusammen.
  2. Rechne den Anteil der Personen, die Bewertungen von neun oder zehn abgegeben haben (Befürworter) aus.
  3. Berechne den Anteil der Personen, deren Bewertungen zwischen null und sechs lagen (Kritiker).

eNPSKenjo Interface

 

Anschließend wird den Prozentsatz der Kritiker vom Prozentsatz der Befürworter subtrahiert

 

 eNPS = % Befürworter - % Kritiker 

 

Sehen wir uns ein Beispiel an:

 

Ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern erzielt folgende Ergebnisse bei der Beantwortung der Frage:

 

  • 40 Kritiker
  • 30 Neutrale
  • 30 Befürworter

 eNPS: 30% - 40% = -10 

 

Da das eNPS-Ergebnis durch eine Zahl und nicht durch einen Prozentsatz dargestellt wird, können wir dieses Zeichen entfernen. In diesem Beispiel beträgt die Mitarbeiterbindung in diesem Unternehmen -10. Dadurch kann das Prozentzeichen einfach weggelassen werden.

 

Die beste Methode zur Berechnung des eNPS eines Unternehmens besteht jedoch in der Nutzung einer Software. Diese automatisieren die Verbreitung der Fragebögen, sammeln die Informationen und berechnen automatisch das Endergebnis. Kenjos Software für Mitarbeiterbefragungen unterstützt beim problemlosen Messen der Mitarbeiterbindung und Erfassung der entsprechenden Kennzahl.

 

 

Wie erkenne ich ein gutes eNPS in meinem Unternehmen?

 

Wie wir in dem Beispiel gesehen haben, können eNPS-Scores auch negativ ausfallen. Das bedeutet, dass es im Unternehmen mehr Kritiker als Befürworter gibt. In diesem Fall sollte man sich die Kommentare der Mitarbeiter genauer anschauen, um potenzielle Probleme zu erkennen und proaktiv zu versuchen, diese zu verbessern. Ebenso kann der eNPS positiv sein, was wiederum ein hervorragendes Zeichen ist. Doch selbst bei einem guten Ergebnis sollten Personalmanager positive Aspekte analysieren und schauen, wie man damit neue Mitarbeiter im Recruiting-Prozess gewinnen und halten kann.

 

Was gilt als ein guter eNPS? Im Allgemeinen gilt:

 

  • Jeder Wert unter -10 ist ein Grund zur Besorgnis.
  • Ein Wert zwischen +10 und +20 ist normal
  • Jedes Ergebnis über 40 oder 50 ist ein gutes Zeichen

  

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4 Tipps, um den eNPS zu verbessern

 

Du willst Deinen eNPS verbessern? Mit diesen Tipps erhöhst Du die Anzahl der Befürworter in Deiner Belegschaft:

 

1. Weitergabe der erzielten eNPS-Ergebnisse

 

Wenn das Ergebnis nicht ganz den Erwartungen entspricht, zögern manche vielleicht, das Ergebnis mit ihren Mitarbeitern zu teilen. Personalmanager sollten dies jedoch als den ersten Schritt zur Verbesserung betrachten. Gleichzeitig können Mitarbeiter dazu ermutigt werden, sich in den Prozess einzubringen.

 

2. Neue Kritiker vermeiden

 

Natürlich arbeiten Personalabteilung hart daran, Kritiker in Neutrale oder sogar Befürworter zu verwandeln. Dennoch sollte sich die Strategie darauf konzentrieren zu verhindern, dass neutrale Mitarbeiter zu Kritiker entwickeln.

 

Am besten lässt sich das durch echtes Verständnis erreichen. Nachhaken, warum Kritiker eine niedrige Bewertung abgegeben haben und dafür zu sorgen, dass sich diese Bedingungen nicht wiederholen oder sich im Unternehmen ausbreiten.

 

 3. Zusammenarbeit mit Mitarbeitern

 

Der eNPS bildet die Mitarbeiterzufriedenheit nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Er sagt jedoch nichts über den Grund für diesen Wert aus. Um den Grund dafür herauszufinden müssen Personalmanager genauer hinschauen und ihre Mitarbeiter um Feedback bitten. Dabei kann je nach Funktionen oder Abteilungen unterschieden werden und auf Zielgruppen ausgerichtete Maßnahmen durchgeführt werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

 

4. Handlungsplan erstellen

 

Entsprechende Maßnahmen helfen bei der kontinuierlichen Verbesserung des eNPS. Zum Beispiel können Arbeitsgruppen innerhalb des Unternehmens weitere interessante Informationen und Ideen für zukünftige Aktivitäten sammeln. Fokusgruppen sind eine weitere attraktive Möglichkeit, in denen die Verantwortlichen aus den einzelnen Bereichen oder Abteilungen Ideen oder Meinungen austauschen können.

 

 

Kostenlose eNPS-Versionen

 

Im Internet sind einige kostenlose Varianten zur Berechnung des eNPS zu finden. Bei den meisten dieser Programme müssen die Antworten manuell eingegeben werden. Anschließend berechnen sie dann automatisch das endgültige eNPS-Ergebnis.

 

Einige Beispiele hierfür sind:

 

  • NPS Calculator: Ein unkompliziertes Tool zur Berechnung des eNPS-Endergebnisses. Personalmanager müssen nur in das Tool eingeben, wie viele Mitarbeiter eine bestimmte Bewertung von eins bis zehn abgegeben haben und das war's. Dazu bekommt man ein Diagramm, das die Ergebnisse anschaulich darstellt.
  • Hotjar NPS Calculator: Funktioniert auf die gleiche Weise wie oben beschrieben, bietet aber eine übersichtlichere und einfachere Benutzeroberfläche. Der Rechner ist extrem benutzerfreundlich und kostenlos.
  • Promoter Ninja: Mit diesem Tool werden NPS-Umfragen an Mitarbeiter oder Kunden versendet. Die ersten 500 sind kostenlos, die Version setzt allerdings Spanischkenntnisse voraus.

Kenjo hingegen vereinfacht den gesamten Prozess deutlich. Vom Versenden des Fragebogens über das Sammeln der Daten bis zur Berechnung des Endergebnisses. Alles auf einer einzigen integrierten Plattform, zusammen mit den übrigen HR-Tools.

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