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Recruiting

Millennials recruiten und motivieren

Es ist nicht immer leicht, Millennials für sich zu gewinnen. Als Generation sind sie extrem anspruchsvoll und haben einen ausgeprägten Sinn für die eigenen Werte. Dementsprechend suchen sie nach Unternehmen, die ihre Wertvorstellungen teilen und ihnen erlauben, sie selbst zu sein. 

 

Hat Dein Unternehmen das Zeug dazu, diese Generation von sich zu überzeugen? Immerhin machen sie mittlerweile die Mehrheit der Belegschaft aus. Es zahlt sich also aus, zu wissen, wie man entsprechende Personalauswahlprozesse etabliert, um diese Gruppe für sich zu gewinnen. 



Was sind Millennials?

 

 

Die Identifizierung und Festlegung von Generationsgruppen organisiert die Bevölkerung in verschiedene Gruppen mit gemeinsamen Merkmalen.

 

Millennials, auch als Generation Y bekannt, umfassen alle zwischen 1981 und 1993 Geborenen (obwohl einige Demographen das bis 2004 ausdehnen). Der gemeinsame Nenner ist, dass sie alle gerade dann auf die Welt kamen, als das World Wide Web seinen Höhepunkt erlebte und mit der neuen Technologie aufgewachsen sind. Das Ergebnis ist, dass sie überdurchschnittlich gut vernetzt sind und die digitale Welt Teil ihres täglichen Lebens ist. 

 

Als hochqualifizierte Generation haben sich viele von ihnen dafür entschieden, ihr eigenes Unternehmen zu führen. Diejenigen, die für andere Menschen arbeiten, schätzen laut Deloitte Flexibilität, Arbeiten im Homeoffice und Anerkennung für ihre Leistungen. 



Wichtige Fakten zu den Millennials

 

Die Manpower Group berichtet, dass Millennials 35 Prozent der weltweiten Belegschaft ausmachen, noch vor der Gen Z, ihren Nachfolgern (24 Prozent), und den Babyboomern, die nur noch 6 Prozent der Belegschaft stellen. Es überrascht daher nicht, dass unzählige Studien durchgeführt wurden, um herauszufinden, wie diese Generation tickt. 

 

Die Ergebnisse der Deloitte Global Millennial Survey 2020 brachten einige interessante Statistiken für den Arbeitsmarkt hervor: 

 

  • 67 Prozent der Umfrageteilnehmer fühlen sich bei ihrer Arbeit unterstützt und motiviert. 
  • 45 Prozent der berufstätigen Millennials gaben an, dass sie noch nie von zu Hause aus gearbeitet haben.
  • 60 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie, sobald die Pandemie vorbei ist, gerne die Möglichkeit hätten, von zu Hause aus zu arbeiten. 
  • Zwei Drittel der Millennials glauben, dass die Arbeit im Homeoffice eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben ermöglicht.  


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10 Tipps zur Motivation von Millennials

 

Die richtige Motvation und Ansprache ist eine wichtige Frage während der Recruitingprozesse  von Unternehmen. Denn obwohl die Eigenheiten dieser Generation sie zu attraktiven Fachkräften machen, sind sie auch schwieriger zu begeistern. 

 

Hier sind unsere Tipps, um Millennials als Fachkräfte zu gewinnen und zu motivieren:



1. Die Bedeutung ihrer Rolle innerhalb des Unternehmens betonen

 

Der Schlüssel zur Zusammenarbeit mit Millennials liegt darin, ihnen zu vermitteln, wie wichtig ihre Rolle im Unternehmen ist. Nur eine Liste von Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu teilen reicht nicht aus. 

 

Die Relevanz ihrer Position muss im Detail erklärt werden und wie sie in die Unternehmensstrategie passt. 



2. Lob um jeden Preis

 

Jede Generation, aber besonders Millennials, brauchen das Wissen, dass sie gute Arbeit geleistet haben und sich auf dem richtigen Weg befinden. Anerkennung und Glückwünsche für gute Arbeit sind daher immer angebracht. 

 

Ein entsprechendes Belohnungs- oder Anreizsystem motiviert die Mitarbeiter, auf bestimmte Ziele hinzuarbeiten. 



3. Flexible Arbeitsbedingungen

 

Die meisten Millennials sind nicht scharf auf strikte Vorgaben und Regeln. Sie bevorzugen

 

  • flexible Arbeitszeiten,
  • die Möglichkeit von Homeoffice
  • und zusätzlichen Urlaub. 

 

Das sorgt für Motivation und steigert wiederum die Produktivität. 

 

Am besten lassen Arbeitgeber ihre Millennials wissen, dass sie zwar an Meetings teilnehmen und ihre Ziele erreichen müssen, die konkreten Arbeitszeiten aber komplett ihnen überlassen sind (wann immer möglich).

 

4. Mehr als nur Geld

 

Interessanterweise ist das Gehalt nicht der wichtigste Anreiz für die jungen Millennials. Sie wollen sich im Büro leger kleiden können, ihr Privat- und Familienleben unter einen Hut bringen oder das Gefühl haben, etwas zu bewirken. 

 

Bei der Vermarktung von Angeboten für Millennials zählen die kleinen Feinheiten, die oft den Ausschlag geben, ein Unternehmen einem anderen vorzuziehen. Eine überzeugende Darstellung muss über das finanzielle Angebot hinausgehen und sollte ihre Interessen und Bedürfnisse mit einbeziehen. Im Grunde müssen Personaler die potenziellen Kandidaten genauso für sich gewinnen wie sie das Unternehmen.  



5. Ständiges Feedback

 

Die meisten Millennials brennen darauf, Feedback zu bekommen. Sie wollen wissen, ob sie ihre Arbeit gut machen oder ob es etwas gibt, woran sie arbeiten müssen. Ein internes Bewertungsprogramm ist ein absolutes Muss, um ihnen das unmittelbare Feedback zu geben, das sie brauchen. 

 

Selbstverständlich kann dies auch informeller in regelmäßigen Teambesprechungen erfolgen.


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6. Unternehmenskultur pflegen und fördern

 

Eine ansprechende Unternehmenskultur ist für Millennials von großer Bedeutung. Hierarchien und alte Konventionen kommen bei ihnen einfach nicht gut an; sie wollen sicher sein, dass sie die gleichen Ideen wie ihre Arbeitgeber teilen. Im Klartext heißt das, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen wollen. 

 

Darum entscheiden sich Unternehmen immer häufiger für flächendeckende Konzepte mit einladenden und komfortablen Büros. Dementsprechend sollte bereits im Bewerbungsgespräch die Zusammenarbeit und Dynamik im Unternehmen vermittelt werden.



7. Karriereplanung sicherstellen

 

Im Allgemeinen sind Millennials ehrgeizig. Für sie ist es wichtig, sich vorwärts zu bewegen und auf eine bestimmte Zukunft hinzuarbeiten. Die berufliche Entwicklung ist hier ein entscheidender Faktor für die Entscheidung, ein Stellenangebot anzunehmen. 

 

Nachdem also das Interesse der Millennials geweckt wurde, sollten Personalmanager den Entwicklungsplan des Unternehmens vorstellen. An dieser Stelle sollten einmal gemachte Versprechen auch eingehalten werden. 



8. Vereinfachter Einstellungsprozess

 

Ein langwieriger, komplexer Auswahlprozess entmutigt Kandidaten der Millennial-Generation. Ein lockeres Kennenlernen ohne langwierige und langweilige Formate eignet sich hier am besten. Zum Beispiel kann das ein Gang durch das Büro sein, um anschließend einen Kaffee zu trinken. Hier können in lockerer Atmosphäre unverbindlich Fragen gestellt werden, so wie es sonst in einem traditionellen Vorstellungsgespräch der Fall wäre. 

 

 

9. Teamwork fördern

 

Generell arbeiten Millennials gerne im Team und knüpfen Freundschaften mit Arbeitskollegen. Deswegen sollten Personaler bereits im Auswahlverfahren ihre zukünftige Rolle im Team beschreiben und aufzeigen, wie viele Personen im Team arbeiten und vielleicht sogar einen potenziellen Kollegen zum Gespräch einladen. 



10. Transparenz

 

Die Generation Y möchte das Gefühl haben, einen offenen und ehrlichen Umgang mit ihren Chefs und Arbeitskollegen zu pflegen. Sie wollen sich wohl fühlen und ihre Meinung frei äußern können. Im Bewerbungsgespräch sollte Personalmanager daher keine Scheu haben, auch die weniger glamourösen Aspekte der Stelle, für die sie sich bewerben, zu erklären. Die Millennials sind dankbar für die Offenheit und da sie wissen, dass kein Job perfekt ist, können sie sich besser für oder gegen einen Job entscheiden.

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