Für die meisten beginnt die Zeitumstellung am Sonntag, wenn die Uhren springen. Für Geschäftsführer und HR-Verantwortliche im Bauhauptgewerbe, Handwerk oder produzierenden Gewerbe beginnt der Stress oft schon Wochen vorher. Denn der Saisonwechsel bedeutet hier weit mehr als eine Stunde Zeitverschiebung: Es ist der Wechsel des kompletten operativen Modells.
Die Arbeitszeiterfassung für Sommer und Winter bringt neue Wochenstunden, geänderte Startzeiten und hochkomplexe Schichtpläne mit sich. Viele Unternehmen kämpfen dabei mit starren Systemen, die manuelle Nachbuchungen erfordern oder gar die Hilfe eines externen IT-Supports benötigen, nur um einfache saisonale Anpassungen vorzunehmen. Das Ergebnis? Intransparente Überstundenkonten, falsche Lohnabrechnungen und verärgerte Mitarbeiter.
In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie Du den Wechsel automatisierst und dabei die typischen Fallstricke herkömmlicher Software vermeidest.
Die Realität im Handwerk: Wenn die Vertragslogik saisonal schwankt
Im Bau und Handwerk diktiert das Tageslicht den Takt. Das bedeutet, dass sich nicht nur die Uhrzeit ändert, sondern die komplette Logik hinter der Zeiterfassung. Ein Blick auf die Praxis zeigt, warum Standard-Tools hier oft kapitulieren:
Vergleich: Saisonale Arbeitszeitmodelle
| |
| Merkmal |
Sommer-Modell (z.B. April - Okt.) |
Winter-Modell (z.B. Nov. - März) |
| Wochenarbeitszeit |
41 Stunden |
38 Stunden |
| Schichtbeginn |
06:30 Uhr |
07:00 Uhr |
| Herausforderung |
Hohe Auslastung & Überstunden |
Saison-Kurzarbeit & witterungsbedingte Ausfälle |
Wer hier auf Systeme setzt, die keine flexiblen Bulk-Anpassungen erlauben, landet schnell in der "Manuellen Falle": Jedes Arbeitszeitprofil muss einzeln angefasst werden, Überstunden aus dem Vorjahr lassen sich kaum noch rekonstruieren, und für jede Konfigurationsänderung muss ein Ticket beim Support eröffnet werden. Das kostet Zeit, die im operativen Geschäft fehlt.
3 kritische Fehler, die das Vertrauen Deiner Mitarbeiter zerstören
Wenn die Software die Logik Deiner Branche nicht versteht, entstehen Fehler, die erst bei der Lohnabrechnung auffallen. Das führt zu einem massiven Vertrauensverlust in der Belegschaft.
1. Die "Soll-Ist-Falle": Vertrag vs. Schichtplan
Viele Tools berechnen Plus- oder Minusstunden basierend auf der vertraglichen Arbeitszeit statt auf dem tatsächlichen Schichtplan. Beispiel: Ein Mitarbeiter hat einen 40-Stunden-Vertrag, ist aber im Winter aufgrund geringerer Auftragslage nur für 35 Stunden eingeplant. Ein unflexibles System wertet dies sofort als 5 Minusstunden. Eine intelligente Lösung erkennt jedoch, dass der Schichtplan Vorrang hat, und vermeidet fehlerhafte Salden.
2. Falsche Berechnung bei Krankheit & Abwesenheit
Ein häufiger "Dealbreaker": Die Durchschnittsberechnung. Wenn ein Mitarbeiter für eine 10-Stunden-Schicht eingeteilt ist, aber krank wird, schreiben viele Systeme nur den statistischen Durchschnitt (z. B. 8 Stunden) gut. Der Mitarbeiter verliert unverschuldet 2 Stunden. Eine moderne Zeiterfassung muss Krankheitstage exakt nach dem hinterlegten Schichtplan bewerten.
3. Fehlende "Check-in"-Kontrolle bei Frühstartern
Besonders im Winter ein Problem: Mitarbeiter stempeln bereits um 06:45 Uhr, obwohl die Schicht erst um 07:00 Uhr beginnt. Ohne automatische Kappungsregeln (Rounding Rules) entstehen ungewollte Überstunden für Kaffee- oder Umziehzit. Dein System sollte in der Lage sein, Buchungen vor dem offiziellen Schichtbeginn automatisch zu ignorieren oder zu kappen.
"Früher verbrachten wir Tage damit, Saisonwechsel manuell zu rekonstruieren. Die Abhängigkeit vom Support war frustrierend. Mit einer automatisierten Lösung haben wir heute 100% verlässliche Salden – und die Mitarbeiter können ihren Überstundenstand jederzeit transparent einsehen."
Automatisierung mit Kenjo: Souveränität für HR und Geschäftsführung
Kenjo wurde entwickelt, um die Komplexität saisonaler Branchen abzubilden, ohne dass Du zum IT-Experten werden musst. Anstatt auf externe Hilfe zu warten, konfigurierst Du Deine Arbeitszeitmodelle selbst.
Vergleich: Herkömmliche Tools vs. Kenjo Automatisierung
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| Funktion |
Inflexible Standard-Software |
Kenjo (Automatisiert) |
| Anpassung |
Mühsam via Support-Ticket |
Selbstständig per Bulk-Edit (für Teams/Abteilungen) |
| Berechnungsbasis |
Starrer Vertragsschnitt |
Echter Schichtplan (Soll-Ist-Abgleich) |
| Krankheit/Urlaub |
Pauschale Durchschnittswerte |
Präzise Gutschrift nach geplanten Stunden |
| Transparenz |
Fehlerhafte/unplausible Salden |
Echtzeit-Einsicht für Mitarbeiter & HR |
Mit Kenjo stellst Du sicher, dass der Wechsel von 41 auf 38 Stunden oder die Verschiebung des Schichtbeginns auf Knopfdruck erfolgt. Die Software übernimmt im Hintergrund die korrekte Verrechnung von Nachtzuschlägen während der Zeitumstellung und sorgt dafür, dass Überstunden jederzeit nachvollziehbar bleiben.
Fazit: Zeit für ein System, das mitdenkt
Manuelle Nachbuchungen und unzuverlässige Automatisierungen sind keine Kleinigkeit – sie kosten Geld und schaden dem Betriebsklima. Deine Arbeitszeiterfassung für Sommer und Winter sollte so flexibel sein wie Dein Geschäftsmodell.
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