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Personalabteilung

Personio Alternativen: Kenjo vs. Personio

Kenjo ist eine Personalverwaltungssoftware für operative Betriebe, die Schichtplanung, Zeiterfassung und vorbereitende Lohnabrechnung in einem durchgängigen System verbindet.

 

Personio ist eine HR-Software, die den Mitarbeiterlebenszyklus von Recruiting über Dokumentation bis Performance-Prozesse strukturiert abbildet.

 

Beide Systeme verwalten Personal.
Doch sie setzen unterschiedliche Prioritäten.

 

Wenn Dein Unternehmen von Schichten, mobilen Mitarbeitenden und lohnrelevanten Zeitdaten geprägt ist, ist diese Priorität entscheidend.

 

Gebaut für unterschiedliche Realitäten

 

Kenjo ist für eine operative Realität entwickelt worden.

 

Planen. Erfassen. Abrechnen.

 

Planen Erfassen Abrechnen

 

Die Logik ist durchgängig:


Dienstplanung definiert Soll-Zeiten, Zeiterfassung bildet Ist-Zeiten ab, Zuschläge und Überstunden entstehen regelbasiert daraus, und die Daten fließen vorbereitet in die Lohnabrechnung.

 

Das ist besonders wichtig für Teams, bei denen die Arbeit – Lieferfahrten, Maschinenbedienung oder Filialöffnungen – an einem bestimmten (physischen) Ort und zu einer bestimmten Zeit stattfinden muss, z.B. für Logistik, Handel, Produktion oder MVZs und Praxen.

 

Personio ist typischerweise stärker auf den Mitarbeiterlebenszyklus ausgerichtet.


Im Mittelpunkt stehen Personalprozesse: Einstellungen, Dokumente, Freigaben, Performance-Gespräche, digitale Zeiterfassung als Bestandteil dieser Struktur.

 

Der Fokus liegt weniger auf operativer Einsatzsteuerung, sondern auf HR-Organisation.

 

Funktionen im Vergleich

 

 

Schichtplanung (Planen)

 

Für viele operative Betriebe ist Schichtplanung der zentrale Steuerungsmechanismus.

 

Kenjo ist um diese Logik herum aufgebaut. Dienstpläne sind nicht nur organisatorische Hilfsmittel, sondern Grundlage für Zeitregeln, Überstundenmodelle und Zuschlagsberechnung. Konflikte werden sichtbar, Vertretungen lassen sich abbilden, und Anpassungen erfolgen direkt im laufenden Betrieb.

 

Personio bietet ebenfalls Möglichkeiten zur Planung von Arbeitszeiten. Die Schichtplanung ist jedoch Bestandteil einer umfassenden HR-Software und nicht der funktionale Kern des Systems. Für komplexe, rotierende oder stark regelbasierte Schichtmodelle liegt der Schwerpunkt weniger auf operativer Optimierung als auf organisatorischer Abbildung.

 

 

Zeiterfassung (Erfassen)

 

Der Unterschied zeigt sich besonders deutlich bei der Zeiterfassung.

Kenjo versteht Zeiterfassung als operatives Steuerungsinstrument.


Schichten definieren Erwartungen. Abweichungen werden automatisch erkannt. Pausen- und Höchstarbeitszeitregeln werden berücksichtigt. Zuschläge ergeben sich aus hinterlegten Zeitmodellen. Die Daten sind unmittelbar lohnrelevant aufbereitet.

 

Die Zeiterfassung ist hier kein isolierter Prozess, sondern Teil eines Systems, das Planung, Kontrolle und Abrechnung verbindet.

 

Personio bietet eine digitale Zeiterfassung mit Freigabeprozessen. Mitarbeitende erfassen ihre Zeiten, Vorgesetzte genehmigen sie, und die Daten fließen in weitere HR-Prozesse oder die Lohnabrechnung.

Die Struktur ist klar und prozessorientiert.


Die operative Tiefe steht dabei nicht im Mittelpunkt.

 

 

Lohnabrechnung (Abrechnen)

 

Im Bereich Lohnabrechnung verfolgen beide Systeme unterschiedliche Ansätze.

 

Personio verfügt über ein eigenes Lohnabrechnungssystem. Zeitdaten, Zuschläge und weitere Abrechnungsbestandteile können innerhalb der Plattform verarbeitet werden. Der Fokus liegt auf einer integrierten HR- und Abrechnungslösung.

 

Kenjo bietet keine eigene Lohnabrechnung, sondern bereitet alle lohnrelevanten Daten strukturiert vor. Dazu gehören Arbeitszeiten, Überstunden, Zuschläge und einmalige Vergütungen. Diese Daten lassen sich in bestehende Systeme wie DATEV, ADP, SD Worx, Paychex und weitere Anbieter exportieren.

 

Der Unterschied liegt im Modell:


Personio integriert Lohnabrechnung in die HR-Software.

 

Kenjo integriert sich in bestehende Abrechnungssysteme und konzentriert sich auf die korrekte, regelbasierte Vorbereitung.

 

Zusammenfassung der Unterschiede

 

Kategorie Kenjo Personio
Systemtyp Personalverwaltungssoftware mit operativem Schwerpunkt HR-Software mit Fokus auf Mitarbeiterlebenszyklus
Grundlogik Durchgängige operative Zeitlogik: Planen → Erfassen → Abrechnen Bündelung zentraler HR-Prozesse in einem System
Zeiterfassung Soll-Zeiten entstehen – sofern relevant – aus der Dienstplanung Einfache digitale Zeiterfassung mit Freigabeprozessen
Schichtplanung Zentrales Kernmodul, direkt mit Zeiterfassung verbunden Über Integrationen mit externen Partnern abgebildet
Zuschläge In Zeit- und Schichtmodelle integriert Im Rahmen der Lohnabrechnung verarbeitet
Lohnabrechnung Integration in DATEV, ADP, SD Worx, Paychex u. a. Eigene Lohnabrechnung innerhalb der Plattform
Ideal für Schichtbetriebe mit 50–500 Mitarbeitenden Unternehmen mit strukturierter HR-Abteilung

 

Wer sollte Kenjo wählen – und wer Personio?

 

Kenjo ist sinnvoll für Unternehmen, in denen operative Steuerung im Mittelpunkt steht. Wenn Schichtplanung, Zeiterfassung und Zuschläge direkte Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und Personalbedarf haben, bietet eine Personalverwaltungssoftware mit operativem Fokus klare Vorteile.

 

Personio ist geeignet für Unternehmen, die ihre HR-Prozesse umfassend digitalisieren möchten und eine integrierte Lösung für Recruiting, Dokumentation und Lohnabrechnung suchen. Besonders in stärker bürobasierten Organisationen mit eigener HR-Abteilung passt dieses Modell.

 

Abschluss: Warum Kenjo?

 

Kenjo verbindet Schichtplanung, Zeiterfassung und vorbereitende Lohnabrechnung in einem durchgängigen System.

 

Statt Zeitdaten lediglich zu dokumentieren, werden sie zur Grundlage operativer Entscheidungen. Führungskräfte erhalten Transparenz über Einsatz, Überstunden und Zuschläge – bevor Kosten entstehen.

 

Wenn Dein Unternehmen im Schichtbetrieb arbeitet und Zeitdaten mehr sind als eine administrative Pflicht, ist Kenjo als Personalverwaltungssoftware darauf ausgelegt.

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