Stellenbeschreibungen dienen als Grundlage für den Einstellungsprozess, hier werden die Erwartungen und Anforderungen der Rolle an den potenziellen Kandidaten abgesteckt. Sich also die Zeit zu nehmen, eine akkurate Stellenausschreibung zu verfassen ist wichtig, um den Prozess zu vereinfachen und ungeeignete Bewerbungen herauszufiltern.
Nachfolgend erklären wir im Detail, warum eine gute Stellenbeschreibung wichtig ist und wie Du ein Jobprofil am besten strukturierst. Außerdem geben wir Dir auf dem Weg dorthin Tipps zum Formulieren des Textes.
Laut Definition ist die Stellenbeschreibung ein Dokument, das Bewerbern einen Überblick darüber geben soll, was eine bestimmte Position genau beinhaltet.
In der Regel erhält sie einen Text oder eine Liste, in der alle Aufgaben und Pflichten der Position aufgeführt sind. Sie beschreibt das Fachwissen, die Eigenschaften, Fähigkeiten oder Einstellungen, die Bewerber für die Stelle mitbringen müssen, genauso wie die Aufgabe, die der Position im Rahmen der Unternehmensstrategie zufällt.
Die Personalabteilung – oder die Person, die für die Stellenausschreibung zuständig ist – sind für die Durchführung der Stellenanalyse und -beschreibung verantwortlich.
Möglichst aktuelle und korrekte Informationen helfen Bewerbern dabei zu entscheiden, ob ihre Fähigkeiten zu den Ansprüchen des Unternehmens passen und ob es sich wirklich um einen Job handelt, den sie gerne machen möchten. Das macht die Stellenbeschreibung zu einem wesentlichen Bestandteil des Personalauswahlprozesses eines Unternehmens.
Aus Sicht des Unternehmens stellt eine genaue Stellenbeschreibung sicher, die Bewerbungen tatsächlich dem Anforderungsprofil der Stelle zu entsprechen. Hier gilt: Befassen sich Personalabteilungen nur mit den qualifiziertesten Kandidaten, wird der Auswahlprozess erheblich beschleunigt.
Fassen wir die Relevanz einer guten Stellenbeschreibung noch einmal in 4 Punkten zusammen:
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Eine vollständige Stellenbeschreibung ist nicht nur eine Ansammlung von Fakten, sondern vielmehr eine Kampagne, um neue Talente zu gewinnen. Egal, ob Du einen Ingenieur, Lehrer oder Kundendienstmitarbeiter suchst, sie ist der erste Berührungspunkt der Bewerber und wird sie oder ihn entweder zur Bewerbung motivieren oder dazu bringen, einen Bogen darum zu machen – Ein guter erster Eindruck ist ausschlaggebend.
In diesem Sinne sollte eine effektive Stellenbeschreibung genügend Details aufweisen, um das Interesse der Kandidaten zu erwecken, und doch nicht zu sehr ins Details abschweifen, dass es den Leser langweilt.
Dazu ein paar Tipps:
Selbst im Fall einer Kündigung Deines besten Mitarbeiters, solltest Du Dich nicht durch die Aufgaben oder Fähigkeiten des ausscheidenden Mitarbeiters einschränken lassen.
Sobald Du Dir darüber im Klaren bist, was Du von einem zukünftigen Mitarbeiter erwartest, ist es an der Zeit, die Anforderungen zu Papier zu bringen. Fasse im ersten Schritt die grundlegenden Details der Stellenbeschreibung zusammen:
Liste die Pflichten und Aufgaben auf, für die diese Person verantwortlich sein wird. Dieser Abschnitt soll dem Kandidaten helfen zu verstehen, wie sein durchschnittlicher Arbeitstag in der Position aussehen würde.
Das geht auf unterschiedliche Arten:
Manchmal müssen Bewerber eine Reihe von wesentlichen Kriterien erfüllen, um sich für eine Stelle zu qualifizieren. Stelle diese hier vollständig und ausführlich dar: Bildung, Ausbildung, Erfahrung, persönliche Fähigkeiten und so weiter. Gib dabei auch an, ob die Bewerbung eventuell nicht berücksichtigt werden kann, wenn eine der Anforderungen nicht erfüllt ist.
Auch wünschenswerte, aber nicht unbedingt erforderliche Fähigkeiten oder Fertigkeiten kannst du berücksichtigen. Das umfasst zum Beispiel eine Liste von Soft Skills, womit wir zwischenmenschliche Fähigkeiten wie Empathie, Teamarbeit oder Führungsstärke etc. meinen. Versuche, Dich dabei kurz und präzise zu fassen. Laut einer Studie von Talent Works entscheiden sich viel zu viele Kandidaten gegen eine Bewerbung, weil sie das Gefühl hatten, dem Anforderungsprofil der Stellenausschreibung nicht zu entsprechen.
Hebe Dir Informationen über Gehalt und Sonderleistungen bis zum Schluss auf. Wir empfehlen, eine Gehaltsspanne anzugeben, die von der Stärke des Bewerbers abhängt. In vielen Stellenanzeigen wird auf diese Information verzichtet, aber eine Angabe hebt Dein Profil positiv hervor.
Die wichtigsten Leistungen oder Vorteile Deines Unternehmens aufzulisten, kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Zum Beispiel: flexible Arbeitszeiten, Krankenversicherung, Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt und so weiter. Für viele Kandidaten sind diese ein wichtiger Anreiz.
Auf eurer Website könntest Du eine eigene Stellenbörse einrichten, um aktuelle Informationen über freie Stellen und ihre dazugehörigen Stellenbeschreibungen zu veröffentlichen.
Mit Kenjo kannst Du sie direkt auf unserer Plattform erstellen und mit der jeweiligen Domain, Logo und Corporate Branding personalisieren. So werden die Informationen des Bewerbers direkt an das CRM weitergeleitet, von wo aus Bewerbungen gefiltert und gespeichert, aber auch direkt E-Mails gesendet und der Auswahlprozess gestartet wird.
Das Recruiting von neuen Mitarbeitern kann von einer einzigen Plattform aus verwaltet werden. Die Automatisierung beschleunigt den Prozess enorm und verkürzt die Zeit, die Du für das Besetzen der freien Stelle brauchst.
Wie schon gesagt ist die Stellenbeschreibung Deine Chance, Dich mit Fachkräften zu verbinden, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen im Job sind.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Schritten zu Aufbau und Struktur findest Du hier noch ein paar weitere Tipps, um Deinem Schreiben den letzten Schliff zu verpassen:
Abschließend noch ein paar der häufigsten Fehler beim Verfassen von Stellenbeschreibungen, die zu echten Nachteilen führen können: