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Schichtplanung

Shiftbase Alternativen: Kenjo vs. Shiftbase der Vergleich

Du bist auf der Suche nach einer Shiftbase Alternative. Die naheliegende Frage lautet dann: Welcher Schichtplaner ist am einfachsten zu starten?


Das ist die falsche Frage.


Die richtige Frage ist: Welche Architektur hält meinem Wachstum stand, ohne dass jede neue Anforderung ein weiteres Add-on bedeutet?


Shiftbase beschreibt sein Angebot mit dem Slogan "Aus Chaos wird Wachstum". Das stimmt, soweit es geht. Shiftbase ist ein solides Planungswerkzeug, das vielen kleinen Betrieben in Gastronomie, Einzelhandel und Logistik geholfen hat, ihre Schichtpläne zu digitalisieren. Das Problem zeigt sich erst, wenn die Komplexität wächst: Die DATEV-Anbindung kommt per CSV-Export über den Marketplace, HR-Funktionen sind ein separates Add-on, und was zunächst einfach wirkte, wird schrittweise teurer und aufwendiger.


Dieselbe Architektur findest Du bei den meisten Tools in diesem Markt. Staffomatic, Aplano und Papershift starten alle mit Scheduling als Kern und bauen HR sowie Lohnvorbereitung als nachgelagerte Schichten obendrauf.


Was in der Mitte fehlt, ist ein System, das von Anfang an als HR-Plattform gebaut wurde, aber auch Schichtplanung vollständig beherrscht. Genau dort setzt Kenjo an.


Dieser Vergleich beantwortet genau das: Für welchen Betrieb eignet sich welches Tool, und ab wann wird die Schichtplaner-Architektur zur Wachstumsfalle?



Schnellübersicht: Shiftbase Alternativen im Vergleich


Tool Zielgruppe Schichtplanung Zeiterfassung HR-Funktionen DATEV-Anbindung Preis ab
Kenjo Deutsche KMUs, Logistik, Pflege, Dienstleistung Vollständig integriert Vollständig integriert Vollständige HR-Plattform Nativ via Paychex 5,40 €/MA
Shiftbase Gastronomie, Einzelhandel, Pflege Stark Ja HR Pro (Add-on) CSV-Export (Marketplace) ca. 4–6 €/MA
Staffomatic KMU Gastronomie, Einzelhandel, Pflege Stark Ja Minimal CSV im Premium-Plan 2,40–6 €/Person
Aplano Alle Branchen, kleine bis mittlere Teams Stark Ja Lightweight (Personalakte im Pro-Plan) Nicht vorhanden 0,50–4,50 €/MA
Papershift Gastronomie, Einzelhandel, Pflege Stark Ja Begrenzt CSV-Export ca. 3–5 €/MA
Shyftplan Großbetriebe, Prozessindustrie, Fertigung Enterprise-Ebene Enterprise-Ebene Nicht relevant für KMUs SAP-Integration Preis auf Anfrage

Die Anbieter im Detail


1. Kenjo — Die Personalverwaltungssoftware mit nativer Schichtplanung


Zielgruppe / Fokus


Kenjo richtet sich an deutsche KMUs mit 50 bis 500 Mitarbeitern, die Schichtbetrieb und HR-Administration in einem System zusammenführen wollen. Besonders stark ist Kenjo in Branchen, in denen Mitarbeiter dezentral arbeiten: Logistik, Pflege und Soziale Einrichtungen, Reinigung und Facility Management, Gastronomie und Hotellerie. Die Plattform ist speziell für den deutschen Markt entwickelt, mit DATEV-Anbindung, Kurzarbeit-Workflows und Arbeitsrecht-konformer Zeiterfassung.


Warum Kenjo wählen?


Kenjo ist keine Scheduling-Lösung mit HR als Add-on und auch keine HR-Software mit einer Schichtplan-Funktion als Erweiterung. Beides ist von Grund auf in einer Datenbank integriert. Das bedeutet: Wenn ein Mitarbeiter seinen Arbeitsvertrag ändert, aktualisiert sich die Schichtplanung. Wenn ein Schichttausch genehmigt wird, weiß die Lohnvorbereitung Bescheid. Es gibt keine manuellen Schnittstellen zwischen Modulen, weil es keine Modulgrenze gibt.


Vier Kernstärken


Native DATEV-Anbindung: Kenjo übergibt Lohndaten direkt via Paychex an DATEV. Kein CSV-Download, kein manueller Dateiimport beim Steuerberater. Die Vorbereitende Lohnabrechnung schließt den Kreislauf von Planstunden über Iststunden bis zur DATEV-Übergabe vollständig.


Integrierte Schichtplanung: Dienstpläne, Tauschbörse, automatische Regelprüfung für Ruhezeiten und Überstunden, alles in derselben Oberfläche wie Urlaubsanträge und Abwesenheiten. Kein Datentransfer zwischen Schichtplaner und HR-System erforderlich.


Vollständige Personalverwaltung: Digitale Personalakte, Onboarding-Workflows, Dokumentenmanagement, Organigramm und Mitarbeiterdaten sind nicht separate Module, sondern derselbe Datensatz. Änderungen sind sofort in allen Bereichen sichtbar.


Gesetzeskonforme Zeiterfassung: Stempeluhr-App, GPS-Erfassung für mobile Mitarbeiter, automatische Pausenregeln nach deutschem Arbeitsrecht. Die erfassten Ist-Stunden fließen direkt in die Lohnvorbereitung.


Abgrenzung zu Shiftbase


Shiftbase ist als Schichtplaner gestartet und hat HR nachträglich als Bezahlmodul hinzugefügt. Das sieht man in der Architektur: DATEV-Daten müssen per CSV-Export manuell weitergegeben werden, HR-Funktionen kosten extra. Bei Kenjo ist das Gegenteil der Fall. Die Plattform ist von Anfang an als HR-System gebaut, das Schichtplanung vollständig beherrscht. Das ist nicht nur komfortabler. Es entscheidet darüber, wie viel manuelle Arbeit pro Monat anfällt, wenn das Unternehmen wächst.


Fazit: Kenjo ist die richtige Wahl, wenn Du ein System willst, das mit Deinem Betrieb mitwächst, ohne dass jede neue Anforderung ein weiteres Add-on oder einen weiteren Dateiexport bedeutet.



2. Staffomatic — Der bewusst einfache Schichtplaner


Zielgruppe / Fokus


Staffomatic richtet sich an kleine Teams in Gastronomie, Einzelhandel und Pflege, die von Excel-Dienstplänen auf eine digitale Lösung umsteigen wollen. Der Fokus liegt klar auf Schichtplanung und Kommunikation mit dem Team, nicht auf HR-Verwaltung. Mit Preisen ab 2,40 Euro pro Person ist Staffomatic eine der günstigeren Optionen in diesem Markt.


Warum Staffomatic wählen?


Staffomatic ist dann die richtige Wahl, wenn Dein Betrieb wenige Standorte hat, keine tiefen HR-Anforderungen stellt und DATEV-Übergabe noch kein Thema ist oder komplett beim Steuerberater liegt. Das Tool ist schnell eingerichtet, intuitiv zu bedienen und für Teams gedacht, die eine unkomplizierte Dienstplan-App suchen, ohne Schulungsaufwand.


Vier Kernstärken


Niedrige Einstiegshürde: Staffomatic ist in wenigen Stunden eingerichtet. Mitarbeiter erhalten die App, können Verfügbarkeiten eintragen und Schichttausch direkt beantragen. Keine komplexen Konfigurationen, keine IT-Abteilung erforderlich.


Transparente Schichtkommunikation: Automatische Benachrichtigungen, wenn neue Dienstpläne veröffentlicht werden. Mitarbeiter können direkt aus der App heraus auf Änderungen reagieren. Das reduziert Rückfragen und Missverständnisse.


Faire Preisstruktur: Drei Tarifstufen, klar verständlich. Der Essential-Plan reicht für kleinere Betriebe mit einfachen Anforderungen. Größere Betriebe zahlen mehr, wissen aber genau, was sie bekommen.


Made in Germany: Staffomatic wird in Berlin entwickelt und unterstützt, was Datenschutzanforderungen und Rechtssicherheit unter DSGVO angeht.


Abgrenzung zu Shiftbase und Kenjo


Staffomatic fehlt HR-Verwaltung fast vollständig. Es gibt keine Personalakte, kein Dokumentenmanagement und keine tiefere Lohnvorbereitung. DATEV-Daten können im Premium-Tarif per CSV-Export weitergegeben werden, das ist aber ein manueller Schritt. Wer Mitarbeiterdaten zentral verwalten, Onboarding digitalisieren oder Überstunden automatisch in die Lohnvorbereitung übergeben will, wird Staffomatic schnell überfordern. Für Betriebe mit diesen Anforderungen ist Kenjo die bessere Grundlage.


Fazit: Staffomatic ist solide für kleine Teams mit einfachen Schichtplänen und minimalen HR-Anforderungen. Wer über 30 Mitarbeiter hinauswächst oder DATEV reibungslos anbinden will, wird das Tool wechseln müssen.



3. Aplano — Günstig starten, aber wo liegt die Grenze?


Zielgruppe / Fokus


Aplano positioniert sich als "Personalplanung & Zeiterfassung" für ein breites Branchenspektrum: vom EDEKA-Markt bis zur TUI-Niederlassung, vom Pflegedienst bis zum Handwerksbetrieb. Mit über 100.000 Nutzern und 2.000 Unternehmen ist Aplano einer der verbreiteten Anbieter in diesem Segment. "Made in Germany" ist Teil des Markenauftritts.


Warum Aplano wählen?


Aplano ist interessant, wenn der Preis eine zentrale Rolle spielt und Schichtplanung mit Zeiterfassung die Kernanforderung ist. Der Core-Tarif beginnt bei 0,50 Euro pro Mitarbeiter und bietet grundlegende Planungsfunktionen. Für Betriebe, die bisher mit Excel arbeiten und einen schnellen, preiswerten Einstieg suchen, ist Aplano ein naheliegender Schritt.


Vier Kernstärken


Sehr günstiger Einstieg: 0,50 Euro pro Mitarbeiter im Core-Tarif ist einer der niedrigsten Einstiegspreise im Markt. Für Betriebe mit wenigen Anforderungen und schmalem Budget gibt es kaum günstigere Alternativen.


Qualifikationsmanagement: Im Pro-Plan können Qualifikationen und Zertifikate für Mitarbeiter hinterlegt werden. Das ist besonders in Pflege- und Sicherheitsberufen relevant, wo bestimmte Einsätze bestimmte Qualifikationen erfordern.


Mobile Zeiterfassung: App-basierte Stempeluhr mit GPS-Unterstützung. Mitarbeiter können sich von unterwegs ein- und ausstempeln, was für dezentrale Teams in Pflege oder Sicherheit praktisch ist.


Personalakte im Pro-Tarif: Eine einfache digitale Personalakte ist ab dem Pro-Tarif (4,50 Euro/MA) verfügbar. Das ist für den Einstieg ausreichend, ersetzt aber keine vollständige Personalverwaltung.


Abgrenzung zu Shiftbase und Kenjo


Aplano listet keine DATEV-Integration. Es gibt CSV- und Excel-Exporte, aber keine direkte Anbindung an das DATEV-Ökosystem. Für Betriebe, bei denen der Steuerberater DATEV nutzt, bedeutet das manuelle Zwischenschritte jeden Monat. Außerdem bleibt die HR-Verwaltung in Aplano sehr begrenzt. Onboarding, Dokumentenmanagement und eine vollständige Mitarbeiterakte sind nicht Teil der Plattform. Wer über grundlegende Schicht- und Zeitplanung hinaus denkt, wird Aplano schnell verlassen.


Fazit: Aplano ist ein günstiger Einstieg für preissensible Betriebe mit einfachen Anforderungen. Wer DATEV reibungslos anbinden oder Personalverwaltung integrieren will, muss auf ein anderes System wechseln.



4. Papershift — Der Schichtplaner mit dem geschlossenen Blick auf Branchen


Zielgruppe / Fokus


Papershift richtet sich ähnlich wie Shiftbase an Gastronomie, Einzelhandel, Pflege und Logistik. Das Tool ist seit Jahren im Markt und hat eine solide Nutzerbasis aufgebaut. Besonders bekannt ist Papershift für seine übersichtliche Dienstplanansicht und die Möglichkeit, Workflows für Schichtbörse und Urlaubsanträge klar zu strukturieren.


Warum Papershift wählen?


Papershift ist dann sinnvoll, wenn das Hauptproblem die Schichtplanung ist und alles andere, Lohnvorbereitung, HR-Verwaltung, Personalakten, extern gelöst wird. Das Tool ist in seinem Kern stabil und wird von Betrieben geschätzt, die eine bewährte Lösung ohne viele Überraschungen suchen.


Vier Kernstärken


Übersichtliche Dienstplanansicht: Papershift ist für seine klare Wochenansicht mit Drag-and-Drop-Planung bekannt. Schichtleiter können Pläne schnell erstellen, veröffentlichen und kommunizieren.


Schichtbörse und Tauschprozesse: Mitarbeiter können Schichten direkt im System anbieten und tauschen, ohne dass Führungskräfte manuell eingreifen müssen.


Regelbasierte Prüfung: Papershift prüft Pläne automatisch auf Verstöße gegen Ruhezeiten, Arbeitszeitgrenzen und Qualifikationsanforderungen. Das ist besonders in Pflege und Sicherheit relevant.


App für Mitarbeiter: Die mobile App ist einfach zu bedienen und wird von Mitarbeitern in der Praxis gut angenommen.


Abgrenzung zu Shiftbase und Kenjo


Papershift schließt denselben Kreislauf nicht wie Kenjo: DATEV-Daten müssen per CSV-Export manuell weitergegeben werden, HR-Verwaltung ist begrenzt. Wer über das reine Schichtplanen hinausdenkt, stößt auch bei Papershift schnell an Grenzen. Papershift ist ein solides Werkzeug für einen klar umrissenen Anwendungsfall, aber kein Fundament für eine wachsende HR-Infrastruktur.


Fazit: Papershift ist eine verlässliche Wahl für Betriebe, bei denen Schichtplanung die einzige Anforderung ist und alles andere extern abgewickelt wird. Für integrierte HR-Verwaltung und DATEV-Anbindung ist Kenjo die bessere Grundlage.



5. Shyftplan — Für Großbetriebe in der Prozessindustrie


Zielgruppe / Fokus


Shyftplan ist kein Shiftbase-Wettbewerber im eigentlichen Sinne. Das Tool richtet sich an Industrieunternehmen mit tausenden Mitarbeitern in Serienfertigung, Prozessindustrie und komplexen Schichtsystemen. Kunden sind Siemens Energy, ZF Friedrichshafen, Fraunhofer Institut. Shyftplan ist SAP-Partner, arbeitet mit KI-gestützter Schichtoptimierung und richtet sich an Unternehmen, die eigene IT-Teams haben und eine Enterprise-Implementierung stemmen können.


Warum Shyftplan erwähnen?


Weil Shyftplan zeigt, wo das Marktspektrum endet. Auf der einen Seite stehen einfache Schichtplaner wie Aplano und Staffomatic für Betriebe mit 10 bis 50 Mitarbeitern. Auf der anderen Seite steht Shyftplan für Konzerne mit 5.000 Mitarbeitern und SAP-Landschaft. Dazwischen, für deutsche KMUs mit 50 bis 500 Mitarbeitern, die sowohl Schichtplanung als auch HR-Verwaltung und DATEV-Anbindung brauchen, ist keiner dieser beiden Pole die richtige Antwort.


Fazit: Shyftplan ist die richtige Wahl, wenn Du einen Großbetrieb in der Prozessindustrie führst, ein IT-Team hast und eine Enterprise-Implementierung stemmen kannst. Für KMUs im Schichtbetrieb ist Shyftplan schlicht das falsche Produkt.



Kenjo vs. Shiftbase: Der direkte Vergleich


Was Shiftbase stark macht


Shiftbase verdient seine mehr als 8.000 Unternehmenskunden nicht zufällig. Die Software ist gut für Betriebe, die schnell einen strukturierten Dienstplan einführen wollen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, die Einrichtung geht schnell, und die Schichtplan-Funktion ist ausgereift. Für einen Betrieb mit 15 Mitarbeitern in einer Gastronomie, der bisher mit WhatsApp und Excel gearbeitet hat, ist Shiftbase ein echter Fortschritt.


Auch die HR-Funktionen, die Shiftbase im HR Pro Add-on anbietet, sind für einfache Anforderungen durchaus brauchbar: Urlaubsverwaltung, Personalakte, Abwesenheiten. Wer genau das braucht und nicht mehr, wird mit Shiftbase zufrieden sein.


Wo die Architektur das Problem schafft


Das Problem beginnt nicht am ersten Tag. Es beginnt, wenn ein Betrieb wächst.


Shiftbase ist als Schichtplaner gebaut. HR-Funktionen und DATEV-Anbindung wurden nachträglich integriert: HR als bezahltes Add-on, DATEV als CSV-Export über den Marketplace. Das ist keine Kritik an der Qualität dieser Funktionen, sondern eine Beschreibung ihrer Architektur.


In der Praxis bedeutet das: Wenn ein Mitarbeiter befördert wird und sein Arbeitsvertrag sich ändert, muss diese Änderung manuell in verschiedene Bereiche übertragen werden. Wenn der Monat endet und die Lohndaten an den Steuerberater gehen sollen, müssen CSV-Dateien heruntergeladen, geprüft und weitergeleitet werden. Jeder dieser Schritte kostet Zeit. Und jeder dieser Schritte ist eine potenzielle Fehlerquelle.


Bei 10 Mitarbeitern ist das handhabbar. Bei 80 oder 150 Mitarbeitern, mehreren Standorten und wechselnden Teilzeitverträgen ist es ein strukturelles Problem.


Die Kenjo-Architektur


Kenjo ist als HR-System gestartet und hat Schichtplanung als vollständig integrierten Bestandteil ausgebaut. Das ist kein Marketingversprechen, sondern eine technische Entscheidung, die sich in der täglichen Nutzung zeigt.


Wenn ein Mitarbeiter seinen Vertrag ändert, weiß der Schichtplan Bescheid. Wenn eine Schicht genehmigt wird, fließt sie automatisch in die Zeiterfassung und von dort in die Lohnvorbereitung. Der DATEV-Datensatz entsteht aus der tatsächlichen Arbeitszeit, nicht aus einem manuell erstellten Export.


Das ist der strukturelle Unterschied: Shiftbase baut von Scheduling nach HR. Kenjo baut von HR nach Scheduling. Beide Ansätze funktionieren. Aber einer funktioniert besser, wenn das Unternehmen wächst.


Zusammenfassung der Unterschiede


Kategorie Kenjo Shiftbase
Architektur HR-Plattform mit integrierter Schichtplanung Schichtplaner mit HR als Add-on
DATEV-Anbindung Nativ via Paychex CSV-Export über Marketplace
HR-Funktionen Vollständig integriert HR Pro (kostenpflichtiges Add-on)
Zeiterfassung Integriert, fließt direkt in Lohnvorbereitung Vorhanden, manueller DATEV-Abgleich
Onboarding Digitale Workflows Begrenzt
Personalakte Vollständig integriert Im HR Pro Add-on
Skalierbarkeit Für wachsende KMUs ausgelegt Für Betriebe mit stabiler Größe gut geeignet
Preis Ab 5,40 €/MA Ab ca. 4–6 €/MA (Add-ons extra)

Von der Schicht zur Lohnvorbereitung: Wie der Kreislauf wirklich geschlossen wird


Viele Betriebe im Schichtbetrieb haben dasselbe Problem: Sie wissen, wie viele Stunden geplant waren. Sie wissen auch, wie viele Stunden tatsächlich gearbeitet wurden. Aber die Verbindung zwischen beiden Zahlen und der monatlichen Lohnabrechnung ist ein manueller Prozess, der Zeit kostet und Fehler produziert.


Das ist kein Fehler irgendeines einzelnen Tools. Es ist das Ergebnis einer Architekturentscheidung: Schichtplanung und Lohnvorbereitung als getrennte Systeme zu behandeln.


Phase 1: Planung


In Kenjo erstellt ein Schichtleiter den Dienstplan direkt im System. Dabei prüft die Plattform automatisch Ruhezeiten, Arbeitszeitgrenzen und qualifikationsbasierte Anforderungen. Wenn ein Mitarbeiter laut Vertrag maximal 40 Stunden pro Woche arbeiten darf, zeigt Kenjo eine Warnung, bevor der Plan veröffentlicht wird. Die geplanten Stunden (Planstunden) sind sofort für die Lohnvorbereitung sichtbar.


Phase 2: Erfassung


Mitarbeiter stempeln sich über die Kenjo-App ein und aus. Die Zeiterfassung ist gesetzeskonform, unterstützt GPS-Erfassung für dezentrale Mitarbeiter und erfasst Pausen automatisch nach den eingestellten Pausenregeln. Die tatsächlich geleisteten Stunden (Iststunden) entstehen direkt aus diesen Stempelzeiten, ohne manuellen Abgleich mit dem Schichtplan.


Phase 3: Lohnvorbereitung und DATEV-Übergabe


Am Monatsende generiert Kenjos Vorbereitende Lohnabrechnung einen strukturierten Datensatz aus Ist-Stunden, Abwesenheiten, Zuschlägen und Vertragsgrundlagen. Dieser Datensatz wird direkt via Paychex an DATEV übergeben. Kein CSV-Download, kein manueller Import, kein Hin-und-her per E-Mail mit dem Steuerberater.


Bei Shiftbase, Staffomatic, Aplano und Papershift endet der Prozess nach Phase 2. Die Übergabe an DATEV ist ein separater manueller Schritt. Bei Kenjo ist Phase 3 Teil desselben Systems.



Welches Tool passt zu Dir? Fünf Fragen, bevor Du entscheidest


Wie viele Mitarbeiter hat Dein Betrieb, und wie schnell wächst er? Unter 30 Mitarbeitern, mit stabiler Größe und einfachen Anforderungen, kannst Du mit nahezu jedem Tool in diesem Vergleich arbeiten. Wenn Du in den nächsten zwei Jahren auf 80 oder 150 Mitarbeiter wachsen willst, entscheidet die Architektur Deines Systems darüber, wie viel manuelle Arbeit das Wachstum verursacht.


Wie ist Deine DATEV-Situation? Nutzt Dein Steuerberater DATEV? Wenn ja: Wie übergibst Du aktuell die Lohndaten? Wenn die Antwort "per E-Mail mit einer Excel-Datei" ist, ist das ein Signal. Eine native DATEV-Anbindung kann diesen Prozess auf null reduzieren. Ein CSV-Export tut das nicht.


Hast Du mehrere Standorte oder planst Du welche? Multi-Standort-Betriebe brauchen klare Berechtigungsstrukturen, standortübergreifende Sichtbarkeit und einheitliche Prozesse. Je mehr Standorte, desto mehr fällt der Unterschied zwischen einer Schichtplaner-App und einer integrierten HR-Plattform ins Gewicht.


Wie viel HR-Verwaltung macht Dein Team manuell? Wenn Onboarding-Dokumente per E-Mail verschickt werden, Krankmeldungen in Excel erfasst werden und Urlaubsanträge über WhatsApp genehmigt werden, ist das ein Zeichen, dass eine integrierte Plattform mehr Zeit zurückgeben würde als ein weiteres Planungstool.


Was kostet Dich die manuelle Arbeit wirklich? Tools werden oft nach dem Listenpreis verglichen. Die relevantere Zahl ist: Wie viel Zeit verbringen Deine HR-Verantwortlichen jeden Monat damit, Daten zwischen Systemen zu übertragen? Bei 3 Stunden pro Woche sind das 150 Stunden im Jahr. Das hat einen Preis, der in keinem Preisvergleich auftaucht.



Wann welches Tool die passende Wahl ist


Shiftbase ist sinnvoll, wenn: - Dein Betrieb unter 50 Mitarbeiter hat und stabil bleibt - Schichtplanung die Hauptanforderung ist und HR-Verwaltung extern abgewickelt wird - Du eine schnelle, günstige Lösung für den Dienstplan suchst - DATEV-Anbindung kein Thema ist oder manuell gehandhabt werden kann


Staffomatic ist sinnvoll, wenn: - Dein Team unter 30 Personen hat und kein Wachstum geplant ist - Einfachheit und niedrige Kosten Priorität haben - Schichtplanung und Schichtkommunikation die einzigen Anforderungen sind


Aplano ist sinnvoll, wenn: - Der Preis die wichtigste Entscheidungsgröße ist - Du einen schnellen Einstieg ohne Schulungsaufwand brauchst - DATEV-Anbindung kein Thema ist


Papershift ist sinnvoll, wenn: - Dein Betrieb eine bewährte, stabile Schichtplan-Lösung sucht - HR-Verwaltung komplett extern liegt - Die Kernanforderung sauber strukturierte Dienstpläne sind


Kenjo ist sinnvoll, wenn: - Du 50 bis 500 Mitarbeiter hast oder auf diese Größe zuwächst - Schichtplanung, Zeiterfassung und Personalverwaltung in einem System sein sollen - Du DATEV nativ anbinden willst, ohne monatliche manuelle Exports - Mehrere Standorte koordiniert werden müssen - Wachstum geplant ist und das Fundament entsprechend solide sein soll



Fazit: Shiftbase Alternativen


Shiftbase ist kein schlechtes Tool. Es hat Tausenden von Betrieben geholfen, die Schichtplanung zu digitalisieren, und das verdient Anerkennung. Das Problem ist nicht das, was Shiftbase kann. Das Problem ist das, was passiert, wenn die Anforderungen über Schichtplanung hinauswachsen.


Staffomatic ist ehrlich in seiner Einfachheit. Gut für kleine Teams, die schnell starten wollen, aber keine Grundlage für wachsende Anforderungen.


Aplano ist günstig und zugänglich. Für Betriebe, bei denen DATEV und HR keine Rolle spielen, durchaus sinnvoll. Für alle anderen kommt der Wechsel.


Papershift ist verlässlich in seinem Bereich. Für reine Schichtplanung ohne weitere Anforderungen eine bewährte Wahl.


Shyftplan ist für Konzerne, nicht für KMUs. Falscher Markt, falsches Produkt.


Kenjo ist die Antwort auf die richtige Frage: Welche Architektur hält meinem Wachstum stand, ohne dass jede neue Anforderung ein weiteres Add-on bedeutet?


Wenn Du das wissen willst, bevor Du kaufst, schau Dir Kenjo in der Praxis an.


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