Zuletzt aktualisiert: Juni 2026
In zahlreichen Branchen hat sich das Arbeitsumfeld in den vergangenen Jahren stark verändert. Umso wichtiger ist es, sich über die Veränderungen in der Branche auf dem Laufenden zu halten. Damit Unternehmen sicherstellen können, dass ihre Mitarbeiter ausreichend geschult sind, können sie ihnen betriebliche Fort- und Weiterbildungen finanzieren.
Unternehmen können auch – unter bestimmten Voraussetzungen – ihren Mitarbeitern Fort- und Weiterbildungen steuerfrei anbieten oder diese bezuschussen lassen. Wie das aussehen kann, erklären wir Dir in diesem Beitrag.
Grundsätzlich besteht keine Pflicht für Arbeitgeber, die Fort- und Weiterbildungskosten für ihre Beschäftigten finanziell zu fördern. Allerdings gibt es gute Gründe dafür – zwei Stichworte: Fachkräftemangel und Mitarbeiterbindung.
Wenn Mitarbeiter eine berufliche Fort- oder Weiterbildung machen, die mit ihrer Arbeit zusammenhängt, übernehmen Unternehmen häufig die Kosten ganz oder anteilig. Spätestens wenn der Arbeitgeber eine Mitarbeiterschulung anordnet, kann es sein, dass er die Kosten dafür übernehmen muss.
Seit dem 1. Januar 2020 gelten für Weiterbildungsleistungen zahlreiche Steuervergünstigungen. Folgende Voraussetzungen müssen die Schulungsangebote erfüllen:
Es gibt keine Obergrenze für Weiterbildungskosten, die steuerfrei geltend gemacht werden können.
Die Qualifizierungsoffensive der Bundesagentur für Arbeit richtet sich vor allem an KMU. Je kleiner ein Unternehmen, desto höher die Förderung – bis zu 100 % sind möglich.
Bildungsgutscheine können an Arbeitnehmer oder Unternehmen ausgestellt und für eine individuell ausgewählte Weiterbildungsmaßnahme genutzt werden.
Branchenorientierte Weiterbildungsfonds sind ein wichtiges Instrument der betrieblichen Weiterbildung. Unternehmen erhalten einen Teil der Weiterbildungskosten zurück.
Die WeGebAU ist durch das Qualifizierungschancengesetz ein umfassendes Förderinstrument für Berufstätige.
Es ist gängige Praxis, die Übernahme von Weiterbildungskosten mit einer Rückzahlungsvereinbarung zu verbinden – sie soll sicherstellen, dass bei vorzeitiger Kündigung der Mitarbeiter die Kosten teilweise oder ganz zurückzahlt.
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind nur so gut wie ihre Dokumentation. Mit Kenjo hältst Du Schulungsmaßnahmen für jeden Mitarbeiter fest, planst Follow-ups und behältst den Überblick über den Entwicklungsstand Deiner Belegschaft. Schau Dir an, wie Kenjos digitale Personalakte Dein Weiterbildungsmanagement strukturiert.