Benjamin Franklin wird oft mit den Worten zitiert: "If you fail to plan, you are planning to fail." Im Deutschen heißt das so viel wie: "Wenn du nicht planst, planst du zu scheitern." Getreu dem Motto, dass eine gute Vorbereitung das halbe Leben bedeutet, sollte einer strategischen Personalplanung die Bedeutung beigemessen werden, die ihr zukommt.
Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Aufgaben, Methoden, Ziele und Arten beim Erstellen eines Personalplans vor, damit Personalmanager gleich loslegen können.
In der Personalplanung wird die allgemeine Strategie des Geschäftsbereichs skizziert. Sie berücksichtigt ggf. Anpassungen an aktuelle und zukünftige Angebots- und Nachfrageanforderungen an die Mitarbeitenden, aber auch die Lohnpolitik, das allgemeine Betriebsklima, usw.
Grundsätzlich geht es beim Erstellen eines Personalplans um die folgenden Themen:
Eine effektive Personaleinsatzplanung ist eine unumgängliche Voraussetzung zum Erreichen der Unternehmensziele und der Mitarbeiter.
Außerdem unterstützt sie die:
Die qualitative Personaleinsatzplanung verfolgt das Ziel, den Bedarf an Weiterbildungen zu planen. Weitere Ziele sind:
Zum Erstellen eines Personalplans eignen sich folgende sechs Schritte:
Sämtliche, vom Unternehmen entwickelte Maßnahmen müssen auf die allgemeinen Unternehmensziele abgestimmt sein. Das gilt auch für die Personalplanung.
Abgesehen davon richten sich die individuellen Ziele auf einen bestimmten Bereich:
Unmissverständliche und genaue Formulierungen sind für den Inhalt wichtig und bieten so einen echten Mehrwert.
Der nächste wichtige Schritt besteht darin, die Verfügbarkeit und die Leistungsfähigkeit der aktuellen Ressourcen zu analysieren und zu bewerten. Dies beinhaltet eine umfassende Einschätzung aller Mitarbeiter*innen hinsichtlich ihrer Kompetenzen, Erfahrung, Leistung, Betriebszugehörigkeit, usw.
Trotz ständiger Schwankungen ist eine Prognoserechnung für Themen wie Entlassungen, Kündigungen, Pensionierungen, Beförderungen, usw. entscheidend.
Sind alle Informationen zusammengetragen, ist es an der Zeit, einen handfesten Personalplan zu erstellen. Dieser sollte den aktuellen Anforderungen und den prognostizierten Möglichkeiten gerecht werden. Personalmanager müssen zum Beispiel entscheiden, wie viele Arbeitskräfte sie einstellen, ausbilden oder an Subunternehmer vermitteln müssen, um die Unternehmensziele zu verfolgen.
Generell gilt es, die folgenden Punkte zu berücksichtigen:
Die Umsetzung des Plans ist wahrscheinlich der schwierigste Schritt. Viele Unternehmen erfüllen oftmals nicht ihre gesetzten Ziele. Für eine erfolgreiche Herangehensweise ist es hilfreich, Vertrauen in das Team zu haben und Veränderungen schrittweise einzuführen. Mögliche auftretende Probleme sollten nach und nach angegangen und allgemeine Unternehmensrichtlinien eingehalten werden.
Bei der Personalplanung handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess. Dementsprechend sollte diese regelmäßig überarbeitet werden, um sicherzustellen, dass die Strategie in die richtige Richtung zeigt und die angestrebten Ziele erreicht werden.
Zur Unterstützung hilft vielen Personalmanagern eine Auswahl der richtigen Personalsoftware, um ihre Zeit und Energie nicht an alltäglichen Routinearbeiten zu verschwenden, sondern sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Die Menschen.