Als Geschäftsführer oder Führungskraft in einem mittelständischen Unternehmen kennst Du das Problem: Du möchtest Deinem Team vertrauen, doch die Sorge vor Arbeitszeitbetrug schwingt immer mit. Ob im Handwerk, in der Produktion oder im Servicebereich – jede Minute, die bezahlt, aber nicht gearbeitet wird, kostet Dein Unternehmen bares Geld. Zudem ist es extrem unfair gegenüber den ehrlichen Kollegen, wenn einzelne das System austricksen.
Die Digitalisierung bietet hier enorme Chancen, wirft aber auch neue Fragen auf. Wie sicher sind moderne Systeme wirklich? Manche Kenjo Kunden fragen nach der Sicherheit des QR-Codes, da Mitarbeitende diesen für Arbeitszeitbetrug nutzen könnten. Diese Sorge ist berechtigt, wenn man auf veraltete Methoden setzt. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du mit moderner Technologie wie Standorterfassung und dynamischen QR-Codes eine sichere Zeiterfassung am Arbeitsplatz garantierst.
Die Angst vor dem abfotografierten QR-Code ist der Klassiker unter den Bedenken. "Kann ein Mitarbeiter den Code nicht einfach fotografieren, per WhatsApp an einen Kollegen schicken oder sich bequem vom Sofa aus einloggen?" Die Antwort lautet: Ja, wenn Du ein statisches System nutzt. Ein ausgedruckter QR-Code an der Wand ist kaum sicherer als eine einfache Unterschriftenliste.
Die Lösung für eine sichere Zeiterfassung, um QR Code Betrug zu verhindern, liegt in der Dynamik.
Moderne Softwarelösungen wie Kenjo setzen auf dynamische QR-Codes, die auf einem Tablet oder Kiosk-Screen angezeigt werden. Diese Codes ändern sich ständig. Kenjos QR-Codes erneuen sich alle 30 Sekunden. Ein Foto davon ist bereits nach kurzer Zeit wertlos.
| Methode | Sicherheitsrisiko | Lösung |
|---|---|---|
| Statischer QR-Code | Kann abfotografiert und geteilt werden. | Vermeiden oder nur in Kombination mit Geofencing nutzen. |
| Dynamischer QR-Code | Sehr gering, da der Code nur für Sekunden gültig ist. | Einsatz eines Tablets/Kiosks am Eingang. |
| PIN-Code | Kann leicht an Kollegen weitergegeben werden. | Verknüpfung mit persönlicher Geräte-ID. |
„Buddy Punching“ bezeichnet das Phänomen, wenn ein Mitarbeiter für einen verspäteten oder abwesenden Kollegen mitstempelt. In Deutschland ist dies ein häufiger Grund für Abmahnungen und Kündigungen. PIN-Codes allein versagen hier kläglich, da sie innerhalb des Teams schnell weitergegeben werden.
Der Kenjo QR-Code ändert sich automatisch alle 30 Sekunden. Dadurch ist ein Weitergeben oder Vorzeigen eines Codes praktisch ausgeschlossen. Mitarbeitende müssen sich physisch vor Ort befinden und den aktuell gültigen Code scannen, um ihre Arbeitszeit zu erfassen. So wird Buddy Punching wirksam verhindert – ohne zusätzlichen Aufwand oder Kontrollmaßnahmen für das Team.
Eine der effektivsten Methoden zur Betrugsprävention ist einfache eine Standorterfassung am Arbeitsplatz. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Die Standorterfassung ist ein virtueller Radius (ein digitaler Zaun), den Du um Dein Firmengelände, Deine Baustelle oder Deine Filiale ziehst.
Die Funktionsweise ist simpel: Der Check-in per App ist technisch nur dann möglich, wenn sich das GPS-Signal des Mitarbeiters innerhalb dieses definierten Radius befindet (z. B. 100 Meter um den Standort). Versucht ein Mitarbeiter, sich von zu Hause oder vom Parkplatz zwei Straßen weiter einzustempeln, blockiert das System den Vorgang.
Betrachte die Kombination aus QR-Code und GPS als eine Art „2-Faktor-Authentifizierung“ für die Anwesenheit:
Erst wenn beide Bedingungen erfüllt sind, wird die Arbeitszeit erfasst. Das macht Manipulationen nahezu unmöglich und sorgt für maximale Transparenz.
Viele Arbeitgeber zögern beim Thema GPS aus Angst vor DSGVO-Verstößen. Hier ist eine klare Abgrenzung wichtig: die Standorterfassung ist kein Dauer-Tracking.
Es werden keine Bewegungsprofile erstellt. Die Software erfasst lediglich zum exakten Zeitpunkt des Ein- und Ausstempelns den Standort, um die Standortbedingung abzugleichen. Sobald der Mitarbeiter eingestempelt ist, findet keine weitere Ortung statt. Das entspricht dem berechtigten Interesse des Arbeitgebers an einer korrekten Zeiterfassung und ist datenschutzkonform, sofern die Mitarbeiter transparent darüber informiert werden. Kenjo speichert diese Daten auf europäischen Servern und hält alle gesetzlichen Löschfristen ein.
Wenn Du die Sicherheit in Deiner Personalverwaltung erhöhen willst, solltest Du diese drei Punkte umsetzen:
| Schritt | Maßnahme | Vorteil |
|---|---|---|
| 1. Modernisierung | Weg von statischen Listen/QR-Codes hin zu dynamischen Systemen. | Verhindert Kopieren und Teilen von Zugangsdaten. |
| 2. Lokalisierung | Aktivierung von Geofencing für alle relevanten Standorte. | Stoppt das Einstempeln von außerhalb des Arbeitsplatzes. |
| 3. Kommunikation | Offene Kommunikation über die Sicherheitsfeatures als Fairness-Tool. | Erhöht die Akzeptanz und schützt die ehrlichen Mitarbeiter. |
Sicherheit in der Zeiterfassung muss nicht kompliziert sein oder das Betriebsklima belasten. Im Gegenteil: Ein transparentes, technologisch abgesichertes System sorgt für Fairness und entlastet Dich von ständigem Misstrauen und aufwendigen Kontrollen. Mit Kenjo erhältst Du ein Tool, das Arbeitszeitbetrug effektiv verhindert und gleichzeitig die Dokumentationspflichten für Mindestlohn, Zuschläge und Zoll-Prüfungen automatisiert.
Schluss mit Zettelwirtschaft, Excel-Chaos und der Ungewissheit. Setze auf eine Lösung, die mit Deinem Unternehmen wächst.
Bist Du bereit für eine sichere Zeiterfassung? Buche jetzt Deine kostenlose Demo und teste unsere Sicherheitsfunktionen selbst!