Du suchst nach einer Staffomatic Alternative — wahrscheinlich, weil Du ein konkretes Problem spürst. Vielleicht ist der Dienstplan in WhatsApp und Excel kaum noch beherrschbar. Vielleicht hast Du Staffomatic schon getestet und fragst Dich, ob das wirklich alles ist. Oder Du stehst kurz vor Deiner ersten digitalen HR-Entscheidung und willst es dieses Mal gleich richtig machen.
Bevor Du anfängst, die Tools in dieser Liste Feature für Feature zu vergleichen, lohnt sich eine ehrliche Frage: Was kaufst Du hier eigentlich?
Die meisten Unternehmen, die einen Schichtplaner suchen, stellen die falsche Frage. Sie fragen: "Welches Tool löst mein akutes Dienstplan-Chaos?" Die richtige Frage lautet: "Wie digitalisiere ich mein HR so, dass ich in drei Jahren nicht von vorne anfange?"
Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Es ist keiner. Wer mit einem reinen Schichtplaner anfängt, löst die sichtbarste Baustelle — und schafft dabei eine unsichtbare. Sechs Monate später braucht es ein separates Tool für Urlaubsanträge. Dann ein System für Personalakten. Dann eine Lösung für den DATEV-Export. Dann eine Integration zwischen allen drei Systemen. Was als einfache Entscheidung für ein Planungstool begann, endet als fragmentierter HR-Werkzeugkasten, der Zeit, Geld und Nerven kostet.
Staffomatic und die meisten Tools in diesem Vergleich lösen das Dienstplan-Problem elegant. Die Frage ist nicht, ob sie das gut machen. Die Frage ist, was passiert, wenn Dein Unternehmen über das Dienstplan-Problem hinauswächst.
Dieser Vergleich beantwortet genau das.
| Anbieter | Schichtplanung | Zeiterfassung | HR-Kernfunktionen | DATEV / Lohnabrechnung | Kein zweites System nötig? | Preis (ab) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kenjo | ✓ | ✓ | ✓ vollständig | Native Vorbereitende Lohnabrechnung | Ja | 5,40 €/MA |
| Staffomatic | ✓ | Teilweise (ab Professional) | Nur Personalakte | Export (ab Premium) | Nein | 2,00 €/Person |
| Planday | ✓ | ✓ | Grundlegend | DATEV-kompatibler Export | Nein | 2,99 €/Person |
| Shiftbase | ✓ | ✓ | Grundlegend | DATEV-kompatibler Export | Nein | 39 €/Monat |
| Crewmeister | Teilweise | ✓ | Minimal | Kein nativer Export | Nein | 1,50 €/Person |
| Papershift | ✓ | ✓ | Grundlegend | Export / Add-on | Nein | 3,00 €/Person |
Kenjo richtet sich an deutsche KMU mit 20 bis 500 Mitarbeitern, die schichtbasiert arbeiten: Logistik, Gastronomie, Einzelhandel, Pflege, Handwerk. Das Besondere: Kenjo ist keine Schichtplansoftware mit HR-Anhang. Es ist eine HR-Plattform, die Schichtplanung nativ beherrscht. Für Unternehmen, die gerade ihre erste HR-Entscheidung treffen, bedeutet das: eine Entscheidung für das gesamte HR-Fundament — nicht nur für die sichtbarste Baustelle.
Wenn Du einmal das gesamte HR deines Unternehmens digitalisieren willst, ohne drei Jahre später von vorne anzufangen, ist Kenjo die logische Wahl. Alle Mitarbeiterdaten — Verträge, Arbeitszeiten, Abwesenheiten, geplante Schichten, Lohnvorbereitungsdaten — liegen in einer einzigen Datenbank. Kein Export, keine Synchronisierung, kein zweites Login.
Integrierte Schichtplanung: Schichten werden direkt im Kontext der Personaldaten geplant. Qualifikationen, Abwesenheitsgenehmigungen und Arbeitszeitkonten fließen automatisch in die Planung ein. Doppelbelegungen und Verfügbarkeitskonflikte werden beim Planen angezeigt — nicht erst beim Monatsabschluss.
Lückenlose Zeiterfassung: Mitarbeiter stempeln per App, Tablet oder Browser. Ihre Iststunden landen direkt im Arbeitszeitkonto und werden gegen die Planstunden abgeglichen. Kein manuelles Nacharbeiten, keine Excel-Tabelle als Zwischenschritt.
Vollständige Personalakte und HR-Administration: Verträge, Dokumente, Gehaltshistorie, Onboarding-Checklisten — alles liegt in der Mitarbeiterakte. Wer einen neuen Mitarbeiter einstellt, richtet ihn einmal ein und er ist sofort in der Schichtplanung, der Zeiterfassung und der Lohnvorbereitung aktiv.
Native Vorbereitende Lohnabrechnung: Kenjo bereitet den Lohnlauf vollständig vor. Planstunden, Iststunden, Überstunden, Zuschläge, Abwesenheiten — alles zusammengefasst, DATEV-ready, ohne manuelle Zwischenschritte. Der Steuerberater bekommt die Daten direkt, nicht eine Excel-Datei, die noch interpretiert werden muss.
Staffomatic und die anderen Tools in diesem Vergleich starten mit Schichtplanung und bauen optional Zeiterfassung hinzu. Kenjo startet mit dem Mitarbeiter — und baut von dort aus Schichtplanung, Zeiterfassung und Lohnvorbereitung als verbundene Ebenen auf. Das ist nicht nur eine andere Architektur: Es ist ein anderes Verständnis davon, was HR-Software leisten soll.
Wer bei Staffomatic wächst und später Personalakten digital führen oder die Lohnvorbereitung automatisieren will, braucht ein zweites System. Wer bei Kenjo anfängt, wächst in dasselbe System hinein.
Fazit: Kenjo ist die einzige Lösung in diesem Vergleich, die als vollständiges HR-Fundament startet — nicht als Schichtplaner, der später mit HR-Tools ergänzt werden muss.
Staffomatic richtet sich an KMU und Kleinbetriebe in schichtbasierten Branchen: Gastronomie, Einzelhandel, Pflegedienste, Lieferdienste, Fitnessstudios. Das Tool ist bewusst einfach gehalten — es soll zugänglich sein für Betriebe, die noch nie mit Personalsoftware gearbeitet haben. Die Mindestgröße liegt bei zehn Mitarbeitern.
Wer ausschließlich einen Schichtplaner braucht und explizit kein breiteres HR-System will, bekommt bei Staffomatic eine einfache, gut bedienbare Lösung mit fairem Preis. Besonders für Betriebe unter 30 Mitarbeitern, die ihren Dienstplan von WhatsApp auf ein digitales Tool heben wollen, ist der Einstieg mit Staffomatic unkompliziert.
Einfache Schichterstellung mit Vorlagen: Wochenpläne lassen sich schnell erstellen und wiederverwenden. Mitarbeiter können Schichten direkt in der App beantragen und tauschen. Das reduziert den Koordinationsaufwand spürbar.
Urlaubsplanung im gleichen System: Abwesenheiten sind sichtbar, wenn Schichten geplant werden. Doppelbelegungen und genehmigte Urlaube kollidieren nicht — das ist ein echter Zeitgewinn gegenüber Excel.
Mobile-first für Mitarbeiter: Die Mitarbeiter-App ist intuitiv. Push-Benachrichtigungen bei Planänderungen, Schichtbewerbungen per Klick, Stempeluhr im Smartphone — für Branchen mit wenig Bürozeit funktioniert das gut.
Erschwinglicher Einstieg: Der Basic-Tarif für reine Schichtplanung beginnt bei zwei Euro pro Person und Monat (jährlich). Für Betriebe, die erst in Digitalisierung einsteigen, ist das eine niedrige Hürde.
Staffomatic löst den Dienstplan. Was es nicht löst: die digitale Personalakte mit Vertragsdaten, eine vollständige HR-Dokumentenverwaltung, native Lohnvorbereitung, oder ein durchgängiges Onboarding. Zeiterfassung ist erst ab dem Professional-Tarif verfügbar — und der DATEV-Export nur im Premium-Tarif. Das bedeutet: Wer Staffomatic kauft, kauft einen Schichtplaner. Für alles andere braucht es weitere Tools. Kein Zufall, dass Staffomatic selbst eine Personio-Schnittstelle als Verkaufsargument im Professional-Tarif listet.
Fazit: Staffomatic ist eine solide, günstige Einstiegslösung — aber keine HR-Grundlage. Wer wächst, wächst schnell aus ihr heraus.
Planday (seit 2021 Teil des Xero-Konzerns) richtet sich an schichtbasierte Unternehmen in Gastronomie, Einzelhandel und Gesundheitswesen. Die Software ist etwas umfangreicher als Staffomatic und hat durch die Xero-Integration eine stärkere Verbindung in Richtung Buchhaltung. Der Fokus liegt auf Dienstplanung und Zeiterfassung; HR-Funktionen sind ergänzend, nicht zentral.
Planday ist eine gute Wahl für Unternehmen, die bereits Xero als Buchhaltungssoftware nutzen und eine nahtlose Verbindung zwischen Arbeitszeitdaten und Buchhaltung wollen. Die Drag-and-Drop-Oberfläche gilt als besonders intuitiv, und die Mitarbeiter-App ist ausgereift.
Intuitive Dienstplanoberfläche: Die Drag-and-Drop-Ansicht ist auch für unerfahrene Nutzer schnell erlernbar. Schichtvorlagen und Rollenzuweisungen reduzieren den Planungsaufwand.
Starke Mitarbeiter-App: Verfügbarkeiten, Schichttausch und Urlaubsanträge laufen direkt über die App. Das entlastet Planungsverantwortliche.
Xero-Integration: Für Unternehmen im Xero-Ökosystem ist die Verbindung zwischen Arbeitszeitdaten und Finanzbuchhaltung ein echter Mehrwert.
DATEV-kompatibler Export: Zeiterfassungsdaten können im DATEV-kompatiblen Format exportiert werden, was den Import in die Lohnbuchhaltung vereinfacht.
Planday bleibt ein Scheduling-Tool mit Xero-Anbindung. HR-Kernfunktionen wie vollständige Personalakten, Dokumentenverwaltung oder Onboarding sind nicht im Kern enthalten. Der DATEV-Export ist kein nativer Lohnlauf — der Steuerberater muss den Export noch verarbeiten. Wer über Planday hinauswächst, braucht auch hier ein zusätzliches HR-System.
Fazit: Planday ist die reifere Scheduling-Lösung für Xero-Nutzer — aber kein Ersatz für eine vollständige HR-Plattform.
Shiftbase ist eine niederländische Workforce-Management-Plattform mit starker Präsenz in Deutschland. Das Tool kombiniert Dienstplanung, Zeiterfassung und grundlegende HR-Administration in einer Oberfläche. Der Fokus liegt auf kleinen bis mittelgroßen Unternehmen mit schichtbasierter Belegschaft.
Shiftbase geht einen Schritt weiter als reine Schichtplaner: Es gibt Elemente einer HR-Verwaltung (Mitarbeiterdaten, Vertragsangaben, Abwesenheiten), die über das reine Schichtmanagement hinausgehen. Für Unternehmen, die mehr als nur einen Dienstplan wollen, aber noch keine vollständige HR-Plattform brauchen, ist Shiftbase ein sinnvoller Mittelweg.
Integriertes Arbeitszeitkonto: Überstunden, Pausen und Fehlzeiten werden automatisch berechnet und im Arbeitszeitkonto geführt.
Grundlegende HR-Verwaltung: Mitarbeiterdaten, Vertragsinformationen und Urlaubskonten sind im System hinterlegt.
DATEV-Vorbereitung: Arbeitszeitdaten werden für den DATEV-Export aufbereitet, was den Lohnlauf beim Steuerberater vereinfacht.
Klare Oberfläche: Shiftbase ist übersichtlich und hat eine kurze Einarbeitungszeit — auch für Teams ohne HR-Erfahrung.
Shiftbase ist näher an einer HR-Plattform als Staffomatic, aber noch weit davon entfernt. Vollständige Personalakten mit Dokumentenverwaltung, Onboarding-Workflows, Leistungsbewertungen oder native Lohnabrechnung fehlen. Der DATEV-Export bleibt ein Export — keine nahtlose Vorbereitung des Lohnlaufs wie bei Kenjo. Und: Als niederländisches Unternehmen ist die Tiefe der DACH-spezifischen Compliance-Features begrenzt.
Fazit: Shiftbase ist ein ordentlicher Mittelweg zwischen reinem Schichtplaner und vollständiger HR-Plattform — aber kein Endpunkt.
Crewmeister ist auf kleinste und kleine Betriebe ausgerichtet — Handwerk, Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistung. Der Einstiegspreis von 1,50 Euro pro Nutzer und Monat ist der günstigste in diesem Vergleich. Der Schwerpunkt liegt auf Zeiterfassung; Schichtplanung ist vorhanden, aber nicht das Kernprodukt.
Für Betriebe unter 20 Mitarbeitern, die primär eine gesetzeskonforme Zeiterfassung brauchen und Schichtplanung eher rudimentär handhaben, ist Crewmeister der günstigste Einstieg. Das Tool ist bewusst einfach gehalten.
Sehr günstig: Ab 1,50 Euro pro Person und Monat — für Kleinstbetriebe der günstigste Weg in die digitale Zeiterfassung.
Einfache Stempeluhr per App: Mitarbeiter erfassen ihre Zeiten mobil, ohne kompliziertes Onboarding.
Urlaubsverwaltung inklusive: Urlaubsanträge, -konten und -genehmigungen sind grundlegend abgebildet.
Gesetzeskonforme Zeiterfassung: Crewmeister erfüllt die Anforderungen des Arbeitszeitgesetzes für die digitale Erfassung.
Crewmeister ist kein Schichtplaner im vollen Sinne und erst recht keine HR-Plattform. Personalakten, Dokumente, Verträge, Lohnvorbereitung oder DATEV-Integration sind nicht vorhanden oder sehr begrenzt. Wer über 15–20 Mitarbeiter wächst oder HR-Prozesse skalieren will, stößt schnell an die Grenzen des Tools.
Fazit: Crewmeister ist die günstigste Einstiegslösung für Kleinstbetriebe — aber keine Basis für Wachstum.
Papershift ist ein deutsches Tool mit Fokus auf Schichtplanung und Zeiterfassung, besonders in Gastronomie, Einzelhandel und Pflege. Es ist in der gleichen Kategorie wie Staffomatic angesiedelt, richtet sich aber tendenziell an etwas größere Teams und bietet mehr Tiefe in der Arbeitszeitverwaltung.
Papershift hat mehr Features als Staffomatic im Bereich Arbeitszeitkonto und Lohnvorbereitungs-Export. Wer ein deutsches Tool mit ausgereifter Schichtplanung und gutem Support sucht, ist bei Papershift gut aufgehoben.
Ausgereifter Schichtplaner: Vorlagen, Qualifikationen, Rollenzuweisungen und Schichttausch sind tief durchdacht.
Arbeitszeitkonten und Zuschlagsberechnung: Papershift verwaltet komplexe Arbeitszeitmodelle mit Zuschlägen und Überstundenregelungen.
DATEV-Export: Arbeitszeitdaten werden exportiert und können beim Steuerberater direkt weiterverarbeitet werden.
Deutsche Marktkenntnis: Als deutsches Unternehmen ist Papershift eng an lokalen Compliance-Anforderungen ausgerichtet.
Papershift schließt den Lohnlauf nicht. Der DATEV-Export muss importiert, geprüft und weiterverarbeitet werden — das ist nicht dasselbe wie eine native Lohnvorbereitung. Vollständige Personalverwaltung, Onboarding oder eine integrierte HR-Akte gibt es nicht. Wer wächst, wächst auch bei Papershift raus.
Fazit: Papershift ist die ausgereifteste reine Schichtplanungslösung in diesem Vergleich — aber sie endet, wo HR anfängt.
Staffomatic macht genau das, wofür es gebaut wurde — und es macht es gut. Der Schichtplaner ist intuitiv, die App funktioniert zuverlässig, und der Preis ist fair. Für Betriebe, die heute ein Dienstplan-Chaos haben und morgen Ordnung wollen, ist Staffomatic ein direkter Weg dorthin. Die Oberfläche ist selbsterklärend, das Onboarding schnell. 1.500 Teams nutzen Staffomatic — das ist kein Zufall.
Besonders stark: Staffomatic kennt seinen Markt. Die Branchen-Seiten für Gastronomie, Pflege, Einzelhandel und Lieferdienste zeigen, dass das Produkt tatsächlich auf die Realität dieser Teams ausgelegt ist.
Das Problem mit Staffomatic ist nicht, was es falsch macht. Das Problem ist, was es nicht macht — und was passiert, wenn Du das brauchst.
Staffomatic ist ein Scheduling-Tool. Das bedeutet: Es weiß, wer wann gearbeitet hat. Es weiß nicht, wer dieser Mitarbeiter ist — was er verdient, welchen Vertrag er hat, welche Dokumente fehlen, wie lange er schon im Unternehmen ist, ob seine Probezeit gerade läuft.
Sobald Du diese Informationen digital erfassen willst, brauchst Du ein zweites System. Staffomatic weiß das — es bewirbt ausdrücklich die Personio-Schnittstelle in seinem Professional-Tarif. Das ist ehrlich. Es ist auch ein Zeichen, dass Staffomatic selbst davon ausgeht, dass seine Kunden irgendwann ein HR-System dazunehmen.
Und damit beginnt das eigentliche Problem: Zwei Systeme bedeuten zwei Datenquellen für denselben Mitarbeiter. Name, Stundenlohn, Vertragsdaten im HR-Tool. Schichten, Zeiten, Überstunden in Staffomatic. Bei jeder Lohnvorbereitung muss jemand beide Systeme abgleichen. Jede Änderung im Vertrag muss in beiden Systemen aktualisiert werden. Das ist kein technisches Detail — das ist monatlicher Zeitaufwand.
Kenjo dreht dieses Verhältnis um. Die Schichtplanung ist ein Modul einer HR-Plattform — nicht umgekehrt. Was das konkret bedeutet:
Wenn Du bei Kenjo einen neuen Mitarbeiter anlegst, ist er sofort in der Schichtplanung, in der Zeiterfassung und in der Lohnvorbereitung aktiv. Keine doppelte Erfassung, kein Import aus einem anderen System. Wenn sich sein Vertrag ändert, ändert sich die Grundlage für alle Module gleichzeitig.
Am Monatsende: Planstunden aus der Schichtplanung, Iststunden aus der Zeiterfassung, Zuschläge, Überstunden, Abwesenheiten — alles bereits zusammengefasst in der Vorbereitenden Lohnabrechnung. Der Steuerberater bekommt konsistente, vollständige Daten. Kein Export, der erst noch manuell aufbereitet werden muss.
| Kategorie | Kenjo | Staffomatic |
|---|---|---|
| Architektur | HR-Plattform mit Schichtplanung | Schichtplaner mit optionalem HR-Anhang |
| Mitarbeiterdaten | Vollständig (Vertrag, Dokumente, Geschichte) | Nur Personalakte (ohne Vertragsdaten) |
| Zeiterfassung | Nativ, ab Basisplan | Ab Professional-Tarif |
| DATEV / Lohnvorbereitung | Native Vorbereitende Lohnabrechnung | DATEV-Export (ab Premium) |
| Zweites System nötig? | Nein | Ja, sobald HR-Tiefe gefragt ist |
| Wächst mit Dir | Ja — von 20 bis 500 MA | Begrenzt — Personio-Schnittstelle als Notbremse |
| Mindestgröße | Keine feste Untergrenze | 10 Personen |
Wenn Unternehmen über "Schichtplanungssoftware" nachdenken, stellen sie sich meist vor: ein Kalender, Schichten, Mitarbeiternamen, vielleicht eine App. Das ist Schichtplanung als Verwaltungstool.
Schichtplanung als Teil einer HR-Plattform ist etwas anderes. Hier ist, was das konkret bedeutet:
Phase 1: Der neue Mitarbeiter kommt an. Bei einem reinen Schichtplaner wird er als Name in der Planungssoftware angelegt. Sein Vertrag liegt irgendwo im Ordner oder in einer anderen Software. Bei Kenjo wird er einmalig in der Personalakte erfasst — und ist sofort für die Schichtplanung, die Zeiterfassung und die Lohnvorbereitung verfügbar.
Phase 2: Der Alltag läuft. Bei einem reinen Schichtplaner sehen Vorgesetzte, wer wann geplant ist und wer wann gestempelt hat. Bei Kenjo sehen sie das auch — plus den aktuellen Urlaubsstand, das Arbeitszeitkonto im Soll-Ist-Vergleich und Konflikte, die sich aus dem Vertrag ergeben (z.B. maximale Wochenstunden, Qualifikationsanforderungen für bestimmte Schichten).
Phase 3: Der Monatsabschluss. Bei einem reinen Schichtplaner exportiert jemand die Arbeitszeitdaten, öffnet eine Excel-Tabelle, trägt Überstunden, Zuschläge und Abwesenheiten ein und schickt das dem Steuerberater. Bei Kenjo sind alle diese Daten bereits zusammengeführt. Die Vorbereitende Lohnabrechnung zeigt pro Mitarbeiter: Planstunden, Iststunden, Delta, Zuschläge, Abwesenheiten — alles bereit für den Steuerberater, ohne Zwischenschritt.
Das ist der Unterschied zwischen Schichtplanung als Planungstool und Schichtplanung als Teil eines HR-Systems. Der erste Ansatz löst ein Problem. Der zweite verbindet eine ganze Prozesskette.
Bevor Du eine Software auswählst, beantworte diese fünf Fragen.
1. Brauchst Du heute nur einen Schichtplaner — oder ist das Dein erster Schritt in die HR-Digitalisierung? Wenn Du heute in WhatsApp und Excel planst und morgen nur den Dienstplan digitalisieren willst, reicht Staffomatic oder Crewmeister. Wenn Du in den nächsten zwei Jahren auch Personalakten digital führen, Lohnvorbereitung vereinfachen oder Onboarding automatisieren willst, kaufst Du mit einem reinen Schichtplaner Zeit — und löst das eigentliche Problem noch nicht.
2. Wie viele Mitarbeiter wirst Du in zwei Jahren haben? Bei 15 Mitarbeitern ist Staffomatic problemlos. Bei 50 Mitarbeitern brauchst Du sehr wahrscheinlich mehr als einen Schichtplaner — und dann beginnt die Frage, ob Du migrierst oder ein zweites System dazu kaufst. Beides kostet.
3. Wer verarbeitet heute Deinen Lohn — und wie viel Zeit kostet das jeden Monat? Ein DATEV-Export ist besser als Excel. Aber ein Export ist kein Lohnlauf. Wenn Dein Steuerberater noch manuell importiert, prüft und anpasst, zahlst Du entweder in Zeit oder in Steuerberatergebühren. Eine native Lohnvorbereitung wie die von Kenjo verändert dieses Verhältnis fundamental.
4. Hast Du schon eine Personalakten-Software — oder willst Du die auch noch dazunehmen? Wer keine Personalakten-Software hat und Schichtplanung digital macht, hat früher oder später zwei Datenquellen für denselben Mitarbeiter. Das schafft Fehler, Doppelerfassungen und Verwaltungsaufwand.
5. Wie wichtig ist Dir, dass alle Mitarbeiterdaten an einem Ort sind? Bei zehn Mitarbeitern ist ein zweites System lästig. Bei fünfzig Mitarbeitern ist es ein ernsthafter Engpass.
Staffomatic löst ein echtes Problem — und löst es gut. Wer ausschließlich einen Schichtplaner braucht, bekommt ein solides, günstiges Tool. Planday bietet mehr Reife und die Xero-Integration. Shiftbase geht einen Schritt in Richtung HR. Crewmeister ist der günstigste Weg in die digitale Zeiterfassung. Papershift ist die ausgereifteste Planungslösung im reinen Scheduling-Segment.
Keines dieser Tools beantwortet die Frage, die Du in zwei Jahren stellen wirst: Wie bringe ich meine Schichtdaten, meine Personalakten und meine Lohnvorbereitung zusammen — ohne drei Systeme zu pflegen?
Kenjo ist die Antwort auf diese Frage. Nicht weil es einen besseren Schichtplaner baut als Staffomatic. Sondern weil es die Frage nach dem Schichtplaner von Anfang an in den richtigen Kontext stellt: HR, nicht Operationsplanung.
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