Die meisten Betriebe stellen die falsche Frage: „Welches Dienstplan-Tool ist am günstigsten pro Mitarbeiter?" Aplano kostet ab 4,50 € pro Mitarbeiter im Monat. Kenjo ab 5,40 €. Damit scheint der Vergleich klar.
Aber das rechnet nur die Lizenzkosten. Die eigentliche Frage lautet: Was kostet das Gesamtsystem, wenn Schichtplanung, Personalverwaltung und Lohnabrechnung in getrennten Tools liegen — und wer leistet den manuellen Aufwand dazwischen?
Aplano und seine Konkurrenten sind leistungsfähige Schichtplaner. Sie erfassen Planstunden und Iststunden, verwalten Abwesenheiten und exportieren Daten. Aber sie hören dort auf, wo der Monatsabschluss anfängt. Wer Aplano nutzt, braucht parallel ein System für Personalakten und einen Prozess für die Lohnabrechnung. Jemand im Betrieb trägt die Daten jeden Monat manuell zwischen diesen Systemen um — ohne automatische Prüfung, ohne direkten Abgleich.
Dieser Vergleich beantwortet genau das: Welche Tools planen Schichten, welche verwalten Dein gesamtes Personal — und was kostet der Unterschied, wenn Du alles einrechnest?
| Tool | Zielgruppe | Schichtplanung | Zeiterfassung | HR-Verwaltung | DATEV / Lohnabrechnung | Preis ab | Vollständiges System? |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kenjo | Schichtbetriebe, DE-KMU | ✓ | ✓ | ✓ Vollständig | ✓ Nativ | 5,40 €/MA | Ja |
| Aplano | Alle Schichtbetriebe | ✓ | ✓ | Begrenzt | Nur Export | 4,50 €/MA | Nein |
| Shiftbase | Einzelhandel, Gastronomie | ✓ | ✓ | Grundlegend | Via Marketplace | Auf Anfrage | Teilweise |
| Staffomatic | KMU, Gastronomie, Handel | ✓ | ✓ | Begrenzt | Via Export | Auf Anfrage | Nein |
| Papershift | Kleinstbetriebe, Gastronomie | ✓ | ✓ | Nein | Nur Export | Auf Anfrage | Nein |
Kenjo richtet sich an deutsche KMU mit Schicht- und Deskless-Mitarbeitern: Logistik, Pflege, Gastronomie, Einzelhandel, Handwerk. Das System ist für Betriebe gebaut, die nicht nur planen wollen, sondern ihr gesamtes Personal von der Schicht bis zum Gehaltsabschluss zentral verwalten. Kenjo ist besonders stark, wenn verschiedene Arbeitszeitmodelle, mehrere Standorte und ein direkter DATEV-Handoff zusammenkommen.
Kenjo ist der einzige Anbieter in diesem Vergleich, der Schichtplanung, Zeiterfassung, Personalverwaltung und Lohnabrechnung in einer einzigen Datenbank zusammenführt. Wer Schichten in Kenjo plant, arbeitet mit denselben Daten, die am Monatsende in die Lohnabrechnung laufen. Es gibt keine Exportdatei, die manuell aufbereitet werden muss, und keinen zweiten Datensatz, der abgeglichen werden muss.
Integrierte Schichtplanung auf Basis der HR-Daten: Kenjo plant Schichten mit denselben Stammdaten, die auch für die HR-Verwaltung genutzt werden. Qualifikationen, Arbeitszeitmodelle, Vertragsgrundlagen und Abwesenheiten sind zentral hinterlegt und direkt in der Planung sichtbar. Das verhindert Fehler durch inkonsistente Datenstände in mehreren Systemen.
Nahtlose Zeiterfassung ohne Medienbruch: Iststunden werden direkt gegen die geplanten Schichten abgeglichen. Der Unterschied zwischen Planstunden und Iststunden ist in Echtzeit sichtbar. Es entsteht keine Lücke zwischen dem, was geplant war, und dem, was tatsächlich abgerechnet wird.
Vollständige Personalverwaltung in einem System: Digitale Personalakten, Dokumente, Verträge, Arbeitszeugnisse und Abwesenheiten liegen im selben System wie der Dienstplan. Kein separates HR-Tool, keine doppelte Datenpflege, keine Versionskonflikte zwischen Systemen.
Vorbereitende Lohnabrechnung mit nativer DATEV-Anbindung: Kenjo übergibt Schicht- und Stundendaten direkt an DATEV, ohne manuellen Zwischenschritt. Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit werden im selben System berechnet, in dem die Schichten geplant wurden. Das ist der entscheidende strukturelle Unterschied zu allen anderen Tools in diesem Vergleich.
Aplano und seine Konkurrenten exportieren Daten. Kenjo übergibt sie. Das klingt nach einer kleinen technischen Differenz, ist aber der Unterschied zwischen einem manuellen Prozess mit Fehleranfälligkeit und einem geschlossenen System ohne Reibungsverlust. Wer in Aplano erfasst und dann manuell für DATEV aufbereitet, trägt ein rechtliches Risiko und investiert Arbeitszeit, die mit Kenjo entfällt. Bei 30 Mitarbeitern mit unterschiedlichen Zuschlagsmodellen summiert sich dieser Aufwand auf mehrere Stunden pro Monat.
Fazit: Kenjo ist die richtige Wahl für Betriebe, die Dienstplanung und HR-Verwaltung als ein zusammenhängendes Problem behandeln wollen — nicht als zwei separate Baustellen.
Aplano richtet sich an Schichtbetriebe aller Größen und Branchen: von der Apotheke über den Sicherheitsdienst bis zur Pflegeeinrichtung. Mit über 100.000 Nutzern und 2.000 Unternehmen ist Aplano einer der meistgenutzten deutschen Dienstplaner. Referenzkunden wie EDEKA, TUI und das DRK zeigen, dass das Tool auch in größeren Organisationen mit mehreren Standorten zum Einsatz kommt. Das Produkt ist bewusst auf Einfachheit ausgelegt: schnelles Setup, transparente Preise, kein IT-Overhead.
Aplano bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den reinen Schichtplanern. Der Core-Plan ist bereits ab 0,50 € pro Mitarbeiter verfügbar. Der Pro-Plan für 4,50 € deckt automatische Dienstplanung, GPS-Zeiterfassung, offene Schichten, Auswertungsexporte und eine API-Schnittstelle ab — alles, was ein Schichtbetrieb für die operative Personalplanung braucht. Für Betriebe, die ausschließlich planen und Stunden erfassen wollen, ist Aplano eine konkurrenzlos günstige Lösung.
Schneller Einstieg ohne Einarbeitungsaufwand: Drag-and-Drop, offene Schichten, Schichtvorlagen und automatische Dienstplanung sind in der Pro-Version enthalten. Setup in unter fünf Minuten, keine IT-Unterstützung notwendig. Das macht Aplano besonders attraktiv für Betriebe, die schnell starten wollen.
Flexible mobile Zeiterfassung: Mitarbeiter stempeln per App, per GPS-Geofencing oder über ein stationäres Hardware-Terminal per Fingerabdruck oder RFID. Mehrere Erfassungsmethoden für unterschiedliche Arbeitssituationen sind im Pro-Plan enthalten.
Transparente und faire Preisstruktur: Drei klar definierte Pläne mit monatlicher Kündigkeit. Core (0,50 €), Basic (2 €), Pro (4,50 €). Keine Mindestvertragslaufzeit, keine versteckten Kosten, keine Nutzer-Mindestanzahl. Aplano rechnet nur für aktive Nutzer ab.
Breite Branchenabdeckung mit spezifischen Features: 14 Branchen sind explizit abgedeckt, von Gastronomie bis Produktion. Qualifikationsmanagement, Stundenlohnhinterlegung und Konfikltmeldungen bei Planungsüberschneidungen sind im Pro-Plan enthalten und gehen über eine einfache Dienstplan-App hinaus.
Aplano endet dort, wo die HR-Verwaltung anfängt. Vollständige Personalakten, Verträge, Arbeitszeugnisse und eine native DATEV-Anbindung sind nicht Teil des Produkts. Die Auswertungen lassen sich als CSV, PDF oder Excel exportieren, aber der Monatsabschluss muss außerhalb des Systems organisiert werden. Wer mehrere Standorte betreiben will, muss außerdem darauf achten: unbegrenzte Standorte und unbegrenzte Manager sind erst im Pro-Plan verfügbar, die günstigeren Pläne beschränken beides auf einen Standort und eine begrenzte Anzahl Administratoren.
Fazit: Aplano ist ideal für Betriebe bis rund 30 Mitarbeiter, die einen schlanken, zuverlässigen Schichtplaner ohne HR-Anforderungen suchen und den Monatsabschluss extern oder manuell organisieren.
Shiftbase stammt aus den Niederlanden und hat sich in Deutschland besonders in Gastronomie, Einzelhandel und Produktion etabliert. Mit über 8.000 Kunden ist Shiftbase deutlich größer als Aplano und Staffomatic. Das Produkt positioniert sich als Brücke zwischen einem reinen Schichtplaner und einer vollständigen Personalverwaltung: mehr als Aplano, aber kein vollständiges HR-System. Zielgruppe sind flexible Schichtbetriebe, die Wert auf Rechtssicherheit und Compliance legen.
Shiftbase deckt mehr ab als Aplano: Neben Schichtplanung und Zeiterfassung gibt es eine Personalverwaltungsebene und eine DATEV-Anbindung über den Shiftbase Marketplace. Wer einen Schritt über den reinen Schichtplaner hinaus will, ohne auf ein vollständiges HR-System umzusteigen, findet in Shiftbase einen logischen Mittelweg. ISO 27001 Zertifizierung ist für Betriebe mit höheren Datenschutzanforderungen ein zusätzliches Argument.
Dienstplanung mit integrierten Compliance-Prüfungen: Shiftbase prüft beim Planen automatisch Arbeitszeitgesetze, Pausen und Minijob-Grenzen. Das ist besonders relevant für Betriebe mit vielen Teilzeitkräften und wechselnden Stundenkontingenten.
Personalverwaltung als Teil der Kernplattform: Mitarbeiterprofile, Arbeitszeitmodelle und Abwesenheitsverwaltung sind in Shiftbase integriert und nicht als separates Add-on erhältlich. Das unterscheidet Shiftbase klar von Aplano.
DATEV via Marketplace: Shiftbase bietet eine DATEV-Anbindung über sein Marketplace-System. Die Integration ist connector-basiert, was bedeutet, dass ein halbautomatischer Datentransfer möglich ist — allerdings ohne die native Tiefe, die Kenjo bietet.
Großes Kundennetz mit etablierter Marktstellung: Über 8.000 Unternehmen, darunter Marriott, McDonald's und das Rote Kreuz, nutzen Shiftbase. Das deutet auf eine robuste, skalierbare Plattform hin, die auch in größeren Betrieben funktioniert.
Shiftbase geht weiter als Aplano, aber nicht so weit wie Kenjo. Die DATEV-Anbindung über den Marketplace ist kein natives Feature, sondern ein externer Connector. Das bedeutet: Der Datentransfer ist halbautomatisch, aber nicht vollständig geschlossen. Wer eine vollständige Personalakte mit Verträgen, Dokumenten und digitalem Onboarding braucht, stößt auch bei Shiftbase an Grenzen. Im direkten Vergleich mit Kenjo fehlt die vollständige Integration von Lohnvorbereitung und HR-Stammdaten in einer einzigen Datenbank.
Fazit: Shiftbase ist die richtige Wahl, wenn Du mehr als einen reinen Schichtplaner brauchst, aber noch keinen vollständigen HR-Systemwechsel planst — und eine bekannte, ISO-zertifizierte Plattform suchst.
Staffomatic positioniert sich als Schichtplaner, der Teamarbeit und Mitarbeiterbeteiligung in den Vordergrund stellt. Mit über 1.500 Unternehmen und 40.000 Nutzern ist Staffomatic kleiner als Aplano und Shiftbase, aber stark in Gastronomie, Handel, Pflege, Lieferdiensten und NGOs verankert. Das Produkt richtet sich explizit an KMU und betont einfaches Onboarding und schnellen Support als Differenzierungsmerkmale.
Staffomatic bietet einen durchdachten Mitarbeiterbeteiligungsansatz: Schichttausch, Schichtbewerbung und Verfügbarkeitsmanagement sind für alle Nutzer zugänglich und direkt in die Planung integriert. Für Betriebe, bei denen die aktive Mitarbeiterbeteiligung an der Planung eine wichtige Rolle spielt — etwa in Pflege oder NGOs — ist das ein echter Vorteil gegenüber den stärker manager-zentrierten Tools.
Aktive Mitarbeiterbeteiligung in der Planung: Mitarbeiter können Schichten beantragen, tauschen und Verfügbarkeiten eintragen. Die Planungslast verteilt sich zwischen Manager und Team, was besonders in Betrieben mit flexiblen Einsatzstrukturen Zeit spart.
Zuschlagsberechnung direkt integriert: Staffomatic berechnet Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit innerhalb der Plattform. Das ist für Betriebe mit komplexen Lohnmodellen hilfreich und geht über den Funktionsumfang von Aplano hinaus.
Digitale Personalakte als Teil des Systems: Staffomatic bietet eine einfache digitale Personalakte, was bei den reinen Schichtplanern wie Aplano und Papershift nicht standardmäßig enthalten ist.
Schnelles Onboarding mit starkem Support: Staffomatic betont kurze Reaktionszeiten im Support und eine gut dokumentierte Academy. Das senkt die Einstiegshürde für kleine Teams, die keine IT-Abteilung zur Hand haben.
Staffomatic geht bei HR-Features einen Schritt weiter als Aplano, bleibt aber weit hinter einem vollständigen HR-System. Die DATEV-Anbindung ist nicht nativ, der Export für die Lohnabrechnung erfordert manuelle Nacharbeit. Im Gegensatz zu Kenjo fehlt die vollständige Integration von Schichtdaten, Personalstammdaten und Lohnvorbereitung in einer einzigen Datenbank. Staffomatic löst das Monatsendproblem nicht, sondern verlagert es aus dem Schichtplan heraus.
Fazit: Staffomatic ist eine gute Wahl für kleine Teams bis 25 Mitarbeiter, bei denen Mitarbeiterbeteiligung in der Schichtplanung Priorität hat und ein vollständiges HR-System noch nicht gefragt ist.
Papershift ist einer der bekanntesten deutschen Dienstplaner und richtet sich an kleine und mittlere Schichtbetriebe in Gastronomie, Handel und Pflege. Das Produkt ist seit Jahren am Markt, hat eine treue Nutzerbasis und ist auf Bewertungsplattformen gut bewertet. Der Fokus liegt auf unkomplizierter Schichtplanung ohne großen Einrichtungsaufwand — ähnlich wie Aplano, aber mit einem anderen UX-Ansatz.
Papershift ist etabliert, stabil und weit verbreitet. Für Betriebe, die einen zuverlässigen Dienstplaner ohne Extras suchen und keine HR-Anforderungen haben, bietet Papershift eine solide Ausgangslage. Wer bereits Papershift nutzt und zufrieden ist, findet wenig Grund zu wechseln — solange die Anforderungen einfach bleiben.
Einfache Dienstplanung ohne Einarbeitungszeit: Papershift ist intuitiv und schnell eingerichtet. Für Betriebe mit klar strukturierten Schichten und stabilen Teams ist das ein echter Vorteil.
Zeiterfassung per App und Terminal: Mitarbeiter erfassen Arbeitszeiten mobil oder über eine stationäre Stempeluhr. Die Erfassungsmethoden sind vergleichbar mit Aplano.
Gute Bewertungen auf unabhängigen Plattformen: Papershift schneidet auf Capterra und GetApp gut ab und hat eine aktive Nutzercommunity, die bei Fragen und Problemlösungen hilft.
Stabile Plattform mit langer Marktpräsenz: Papershift ist kein Startup-Produkt, sondern ein etabliertes System mit nachgewiesener Betriebsstabilität — für Betriebe, denen Verlässlichkeit über Innovationstempo geht.
Papershift und Aplano sind funktional sehr ähnlich: Beide bieten Schichtplanung, Zeiterfassung und Abwesenheitsmanagement, beide exportieren Daten per CSV oder Excel. Papershift hat keine HR-Verwaltung und keine native DATEV-Anbindung. Wer zwischen Papershift und Aplano wählt, entscheidet sich im Wesentlichen für eine Oberfläche und eine Preisstruktur — nicht für einen grundlegend anderen Funktionsumfang. Gegenüber Kenjo fehlt wie bei allen anderen Tools in diesem Vergleich die vollständige Integration von Lohnvorbereitung und Personalakte.
Fazit: Papershift ist am stärksten, wenn Du einen bekannten Namen, einfache Schichtplanung und keine HR-Anforderungen suchst — und Stabilität vor Innovationstiefe stellst.
Aplano hat seinen Erfolg verdient. Das Tool ist intuitiv, preiswert und zuverlässig. Der Core-Plan für 0,50 € pro Mitarbeiter ist konkurrenzlos günstig. Der Pro-Plan für 4,50 € bietet automatische Dienstplanung, GPS-Zeiterfassung, offene Schichten, Auswertungsexporte und eine API-Schnittstelle — das reicht für die meisten Schichtbetriebe auf der operativen Ebene aus. Setup in fünf Minuten ohne IT-Unterstützung. Monatlich kündbar. Das sind echte, unbestreitbare Vorteile.
Für einen Betrieb mit 15 Mitarbeitern, der ausschließlich planen und Stunden erfassen will und die Lohnabrechnung vollständig an einen externen Steuerberater auslagert, ist Aplano möglicherweise die richtige Entscheidung.
Das Problem entsteht nicht am ersten Tag, sondern am Monatsende — und es wächst mit der Zahl der Mitarbeiter und der Komplexität der Arbeitszeitmodelle.
Aplano speichert Planstunden und Iststunden. Das ist alles. Für die Lohnabrechnung braucht jemand im Betrieb die Stundendaten aus Aplano, die Vertragsgrundlagen aus dem Personalverwaltungssystem (oder aus Excel), die Zuschlagsregeln für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie eine Möglichkeit, all das fehlerfrei zu DATEV oder zum Steuerberater zu übertragen. Diese Daten liegen in getrennten Quellen, müssen manuell zusammengeführt werden und jede Übertragung ist eine potenzielle Fehlerquelle.
Ein Betrieb mit 30 Mitarbeitern, sechs verschiedenen Arbeitszeitmodellen, Zuschlägen und monatlich wechselnden Schichtbildern verbringt realistisch mehrere Stunden pro Monat damit, diesen Prozess fehlerfrei zu durchlaufen. Ein Fehler in der Stundendatenübertragung bedeutet eine falsche Lohnabrechnung — mit allem, was das rechtlich nach sich zieht.
Kenjo schließt diesen Prozess. Schichtdaten, Zeiterfassung, Personalstammdaten und Lohnvorbereitung liegen in einer einzigen Datenbank. Wenn ein Mitarbeiter einstempelt, landet seine Zeit direkt gegen seinen Vertrag und sein Arbeitszeitmodell. Wenn eine Nachtschicht endet, wird der Zuschlag im selben System berechnet, in dem die Schicht geplant wurde. Am Monatsende werden diese Daten — inklusive Zuschläge, Überstunden und Abwesenheiten — für DATEV aufbereitet und übergeben, ohne manuellen Zwischenschritt.
Das reduziert nicht nur den Aufwand. Es eliminiert die strukturelle Fehlerquelle.
| Kategorie | Kenjo | Aplano |
|---|---|---|
| Schichtplanung | ✓ Vollständig | ✓ Vollständig |
| Zeiterfassung | ✓ Vollständig | ✓ Vollständig |
| Personalverwaltung / Digitalakte | ✓ Integriert | Nicht vorhanden |
| Abwesenheitsmanagement | ✓ Integriert | ✓ Vorhanden |
| Zuschlagsberechnung | ✓ Integriert | Nur auf Pro-Plan |
| Lohnvorbereitung | ✓ Nativ | Nicht vorhanden |
| DATEV-Anbindung | ✓ Nativ | Nur Export |
| Anzahl Datensilos | 0 | Mindestens 2 |
| Preis ab | 5,40 €/MA | 4,50 €/MA (Pro) |
Die Preisdifferenz beträgt 0,90 € pro Mitarbeiter im Monat. Bei 30 Mitarbeitern sind das 27 € im Monat. Die manuelle Monatsendsarbeit, die Aplano an ein anderes System auslagert, kostet die meisten Betriebe ein Vielfaches davon.
Der Preis steht auf der Preisseite. Die Kosten stehen nicht dort.
Alle fünf Tools in diesem Vergleich lösen dieses Problem gut. Aplano, Shiftbase, Staffomatic und Papershift unterscheiden sich in Detailtiefe und Preismodell, aber nicht grundlegend in der Kernfunktion. Der Unterschied zu Kenjo auf dieser Ebene ist auf den ersten Blick gering.
Nach Ende der Abrechnungsperiode beginnt die eigentliche Arbeit. Bei einem reinen Schichtplaner muss jemand im Betrieb:
Bei Kenjo ist dieser Schritt Teil der Plattform. Bei Aplano, Staffomatic und Papershift geschieht er außerhalb des Systems — in Excel, in einem separaten HR-Tool oder manuell.
Aplano liefert einen CSV- oder Excel-Export. Wer diesen Export manuell formatiert, prüft und weitergibt, arbeitet nicht effizienter mit dem Schichtplaner zusammen — er arbeitet um ihn herum. Shiftbase bietet mit seiner Marketplace-DATEV-Anbindung einen Schritt mehr Automatisierung, aber die Daten kommen aus einem externen Connector, nicht aus einer gemeinsamen Datenbasis.
Kenjo übergibt diese Daten über die native DATEV-Schnittstelle. Keine manuelle Umformatierung. Kein Abgleich mit einer zweiten Datenquelle. Keine Übergabe-Dokumente.
Wer drei Systeme betreibt — Schichtplaner, HR-Verwaltungstool, Lohnbuchhaltung — zahlt dreifach: in Lizenzkosten, in Einrichtungsaufwand und in monatlicher Arbeitszeit für die Synchronisierung. Die scheinbar günstige Entscheidung für den 4,50-Euro-Schichtplaner ist oft die teurere, sobald alle Kosten sichtbar sind. Und das gilt noch nicht einmal für den Fehlerfall: eine falsche Lohnabrechnung wegen einer fehlerhaften Stundendatenübertragung kostet nicht nur Zeit, sondern Vertrauen.
Bevor Du eine Software auswählst, beantworte diese fünf Fragen.
1. Wie viele Mitarbeiter verwaltest Du jetzt — und wie viele in zwei Jahren? Aplano ist bis 25 Mitarbeiter konkurrenzlos günstig. Aber Tool-Entscheidungen gelten in der Regel für drei bis fünf Jahre. Wenn Dein Betrieb wächst, wächst der manuelle Aufwand zwischen den Systemen mit. Wer heute mit 20 Mitarbeitern plant und in zwei Jahren 50 hat, investiert heute in eine Lösung, die dann nicht mehr ausreicht.
2. Verwaltest Du Personalakten bereits digital, oder läuft das noch über Excel und Papier? Wenn Mitarbeiterverträge, Qualifikationen und Dokumente noch nicht digital sind, wirst Du dieses Problem unabhängig vom Schichtplaner lösen müssen. Die Frage ist, ob das eine zweite Investition wird oder Teil derselben.
3. Wer bereitet die Lohnabrechnung vor — intern oder über einen Steuerberater? Wenn Du intern vorbereitest, ist die native DATEV-Anbindung entscheidend. Wenn Du über einen Steuerberater abrechnest, hängt die Wahl davon ab, wie gut der Export-Output des Tools zu seinem Format passt. Ein CSV aus Aplano reicht manchmal aus — aber nicht immer, und nicht für alle Arbeitszeitmodelle.
4. Hast Du Mitarbeiter mit Zuschlägen für Nacht-, Sonn- oder Feiertagsarbeit? Zuschlagsberechnung in einem System, das nicht mit der Lohnabrechnung verknüpft ist, erfordert manuelle Übertragung. Das ist kein theoretisches Risiko, sondern ein reales Monatsende-Problem. Staffomatic und Shiftbase berechnen Zuschläge, aber die Übergabe an DATEV ist nicht nativ.
5. Wie viel Zeit verbringt jemand in Deinem Betrieb aktuell am Monatsende mit der Lohnvorbereitung? Wer diese Zahl kennt, kann sie direkt gegen die Preisdifferenz zwischen einem Schichtplaner und einer integrierten Lösung rechnen. Bei 2 Stunden Arbeit pro Monat und einem internen Stundensatz von 30 € ist die Differenz zwischen Aplano und Kenjo für 30 Mitarbeiter bereits ausgeglichen.
Aplano ist ein gutes Tool — für das, was es tut. Schichtplanung, Zeiterfassung, Abwesenheitsmanagement: das funktioniert zuverlässig, ist günstig und schnell eingerichtet. Für einen kleinen Betrieb ohne HR-Anforderungen kann das ausreichen.
Shiftbase und Staffomatic gehen weiter und schließen die Lücke zur HR-Verwaltung ein Stück weit — aber nicht vollständig. DATEV-Anbindungen via Marketplace oder Export lösen das Monatsendproblem nicht, sie verschieben es nur.
Papershift ist die einfachste Lösung im Vergleich: stabil, etabliert, ohne Overhead — und ohne die Tiefe, die ein wachsender Betrieb braucht.
Kenjo beantwortet die eigentliche Frage: Nicht „Welcher Schichtplaner ist am günstigsten pro Kopf?", sondern „Was kostet das Gesamtsystem, wenn Schichten, Stunden, Personalakten und Lohnabrechnung als ein zusammenhängendes Problem behandelt werden?" Wer diese Frage ehrlich beantwortet, kommt oft zu einem anderen Ergebnis, als der erste Preisvergleich nahelegt.
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